(5) Reizwäsche Tag 8 Helmut: Was hat er gesagt? Heinz: Dass wir auf der richtigen Straße sind. Oh, er kommt noch mal zurück. Die Zahlen? Ja, ich kann die Zahlen inzwischen lesen. Wir sind schon seit einer Woche hier, wissen Sie. Helmut: Er glaubt dir nicht, hihi. Heinz: Ja ja, Khayyam-Straße, Ecke Bazar Al Yasin. Das muss irgendwo hier sein. Ach so, auf der anderen Straßenseite? Ja, wir kommen schon. Pass auf den Verkehr auf, Helmut! Helmut: Äh, von rechts kommt nichts. Heinz: Gut beobachtet. Aber von rechts kommt nie was, weil es eine Einbahnstraße ist. Helmut: Der freundliche Passant hat Übung. Er gibt uns Geleitschutz. Heinz: Äh, was? Wir? Deutschland. Alman, ja. Helmut: Nein, mein Herr, wir sind mit der Metro gekommen. Nicht mit dem „car”. Heinz: „Kar” auf Persisch heißt Arbeit, nicht Auto. Helmut: Ach so. Halt mal den Universalübersetzer näher an meine Seite! Heinz: Wir sind nicht zum Arbeiten hier, nein. Nicht direkt. Also, naja, auch. Aber hauptsächlich ist das ein Solidaritätsbesuch. Solidarität, ja. Wie heißt das bei euch? Hámbastegí. OK. Helmut: Er. Er ist hambastegi, ich bin eher zurückhaltend. So, die Straße wäre geschafft. Heinz: Wieso? Bis jetzt hast du dich noch nie über irgendwas beschwert, das du hier erlebt hast. Nur über Sachen, die du aus den Medien kennst. Helmut: Wo, hier? Heinz, er sagt, das ist das Haus, in dem Maryam wohnt. Die Nummer stimmt überein. Aber ich kann die Namensschilder an den Klingeln nicht entziffern. Kucken Sie mal bitte? Sie heißt Farhadi. Professor? Keine Ahnung. Heinz: Äh, Maryam. Maryam Farhadi. Ah, die untere Klingel. Vielen Dank, jetzt kommen wir allein zurecht. Hambastegi, duustam! Helmut: Du, Heinz, da ist eine Sprechanlage. Oh, und eine Kamera. Übernimm du das lieber, du kannst so was besser. Heinz: Was? Auf einen Knopf drücken? Helmut: Nein, diese Sache mit den Wörtern. Reden. Heinz: Drriiiiiing Helmut: Versuch's noch mal! Heinz: Jetzt warte vielleicht erst mal fünf ... Äh, ja, salaam! Frau Farhadi? Helmut: Frag sie, ob ... Heinz: Halt doch mal die Klappe! Äh, Frau Farhadi, wir sind Heinz und Helmut aus Deutschland und wir gehören zur Loge. Helmut: Also zu Ihrer Loge. Unserer. Unserer gemeinsamen. Heinz: Ja. Wir haben Sie im Adressbuch der Loge gefunden und ... Hallo? Sie hat aufgelegt. Helmut: Bestimmt hast du dich ungeschickt ausgedrückt. Versuch's noch mal! Heinz: Nein. Sie hat gesagt: „Alaghé-ye nádoram.” Die Maschine hat das mit „Ich bin nicht interessiert” übersetzt. Das ist ziemlich eindeutig. Helmut: Das muss ein Irrtum sein. Sie kann doch Logenmitglieder nicht einfach abweisen! Wir sind wie eine Familie. Heinz: Tja, auch in Familien läuft nicht immer alles glatt. Helmut: Quatsch! Heinz: Komm, lass uns zurück über die Straße gehen! Da ist einer der Eingänge zum Bazar von Teheran. Das bringt uns auf andere Gedanken. Helmut: Also so was! Nicht zu fassen. Vorsicht, Heinz, da kommt ein Auto! Heinz: Da kommen viele Autos. Bleib einfach hinter mir und vermeide es, einen Stau zu verursachen, wie letztens in Ägypten. Helmut: Ich war super in Ägypten. Heinz: Ja ja. Hm, ich glaub, hier geht's zum Bazar. Ein Haupteingang ist das aber nicht. Helmut: Hauptsache Schatten. Ja, da vorne fangen die Geschäfte in der überdachten Halle an. Heinz: Das ist ein Teil des großen Bazars von Teheran. Der ist riesig. Zehn Kilometer mit Gängen. Helmut: Dann wollen wir uns die Sache mal genauer ansehen. Aha. Hmhm. So so. Kleidung, Baseballkappen, oh, das ... Heinz: Ich hab mir überlegt, dass ich nachher mal bei Sergej in Moskau anrufe. Irgendjemand in der Loge muss Maryam doch kennen und wissen, was mit ihr los ist. Helmut: Ja, tu das! Sehr gut. Heinz: Hast du Ohrenschmerzen? Helmut: Nein nein, geht schon. Heinz: Wieso hältst du deine Hände an die Ohren? Betest du? Helmut: (Mann, kuck doch mal rechts und links!) Heinz: Läden, na und? Helmut: Hier hängt überall Reizwäsche rum. Büstenhalter, Miniaturslips, durchsichtiges Zeug ... Heinz: Da sind auch Jacken. Helmut: Ey, überall! Wir sind schon tief in der Halle und aus fast jedem Laden springt einem Sexkram in die Augen. Heinz: Das scheint dich nervös zu machen. Helmut: Natürlich macht mich das nervös, dich etwa nicht? Was haben die sich bei dieser Zur-Schau-Stellung von erotischen Lockmitteln nur gedacht?! Heinz: Jetzt glotz da nicht so hin, Mann! Helmut: Das da zum Beispiel, was soll das sein? Ein Einteiler, der so gut wie nichts bedeckt. Ist das Seide? Ft ft Heinz: Fass nicht alles an, Mann! Die Leute kucken schon. Helmut: Ich dachte, hier gibt es die bunten Gewürze des Orients, exquisite Teppiche, Goldschmuck und ... Intarsienarbeiten. Stattdessen werde ich mit diesen provozierenden Textil-Obszönitäten bombardiert. Heinz: Du erstaunst mich immer wieder. Ich wusste nicht, dass du so prüde bist. Helmut: Da, siehst du die schwarzen Netzstrumpfhosen? Welche tugendhafte Frau zieht so was an? Heinz: Nimm doch welche für Hedu mit! Helmut: Igitt! Also Heinz, musstest du mich unbedingt ins Rotlichtmilieu führen?! Heinz: Weiter vorne gibt es bestimmt auch Intarsienarbeiten. Helmut: Unterhosen, nochmal Unterhosen, Reizwäsche, Dessous, Mieder, ah, und hier gibt's Unterhosen, die weitgehend aus Löchern bestehen. Skandalös. Heinz: Hm, das ist das erste Mal, dass du dich über was beschwerst, das du im Iran tatsächlich erlebst. Unterwäsche-Läden. Helmut: Das hört überhaupt nicht auf. Wir sind schon mehr als einen Kilometer gelaufen und da ist nichts als Sex, Sex, Sex. Heinz: Hör auf, „Sex” zu sagen! Die Leute werfen uns verstörte Blicke zu. Helmut: Na und? Ist doch wahr! |
(5) Lingerie Day 8 Helmut: What did he say? Heinz: That we're on the right street. Oh, he's coming back. The numbers? Yeah, I can read the numbers by now. We've been here for a week already, you know. Helmut: He doesn't believe you, hehe. Heinz: Yeah, yeah, Khayyam Street, corner of Bazar Al Yasin. It has to be somewhere around here. Oh, on the other side of the street? Yeah, we're coming. Watch out for traffic, Helmut! Helmut: Uh, nothing's coming from the right. Heinz: Good observation. But nothing ever comes from the right because it's a one-way street. Helmut: The friendly passerby has practice. He's escorting us. Heinz: Uh, what? Us? Germany. Alman, yeah. Helmut: No, sir, we came by metro. Not by "car". Heinz: "Kar" in Persian means work, not car. Helmut: Oh, I see. Hold the universal translator closer to my side, will you. Heinz: We're not here to work, no. Not directly. I mean, well, we are, too. But mainly, this is a solidarity visit. Solidarity, yeah. What do you call that? Hámbastegí. OK. Helmut: Him. He is hambastegi, I'm more reserved. Alright, we've crossed the street. Heinz: Why? So far, you've never complained about anything you've actually experienced here. Only about things you know from the media. Helmut: Where, here? Heinz, he says this is the house where Maryam lives. The number matches. But I can't make out the nameplates on the doorbells. Would you take a look, please? Her name is Farhadi. Professor? No idea. Heinz: Uh, Maryam. Maryam Farhadi. Ah, the bottom bell. Thank you very much, we can manage on our own now. Hambastegi, doostam! Helmut: Look, Heinz, there's an intercom. Oh, and a camera. You handle this, you're better at this sort of thing. Heinz: What? Pressing a button? Helmut: No, the thing with words. Talking. Heinz: Drriiiiiing Helmut: Try again! Heinz: Maybe you can wait five... Uh, yeah, salaam! Ms. Farhadi? Helmut: Ask her if... Heinz: Will you shut up! Uh, Ms. Farhadi, we're Heinz and Helmut from Germany and we're members of the Lodge. Helmut: Your Lodge, that is. Ours. Our shared one. Heinz: Yeah. We found you in the Lodge address book and... Hello? She hung up. Helmut: You must have put it awkwardly. Try again! Heinz: No. She said, "Alaghé-ye nádoram." The machine translated that as "I'm not interested." That's pretty unambiguous. Helmut: This must be a mistake. She can't just turn away Lodge members! We're like a family. Heinz: Well, things don't always go smoothly in families, either. Helmut: Nonsense! Heinz: Come on, let's cross back over the street! There's one of the entrances to the Tehran Bazaar. It'll take our minds off things. Helmut: Good grief! Unbelievable. Watch out, Heinz, there's a car coming! Heinz: There are lots of cars coming. Just stay behind me and avoid causing a traffic jam like you did recently in Egypt. Helmut: I was great in Egypt. Heinz: Yeah, yeah. Hmm, I think this is the way to the bazaar. But this isn't one of the main entrances. Helmut: As long as there's shade. Yeah, the shops start up ahead in the covered hall. Heinz: This is part of Tehran's Grand Bazaar. It's huge. Ten kilometers of passageways. Helmut: Then let's take a closer look. Aha. Hmm-hmm. I see. Clothes, baseball caps, oh, that... Heinz: I've been thinking I'll give Sergei in Moscow a call later. Somebody in the Lodge has to know Maryam and know what's going on with her. Helmut: Yeah, do that! Very good. Heinz: Do your ears hurt? Helmut: No, no, I'm fine. Heinz: Why are you holding your hands over your ears? Are you praying? Helmut: (Man, just look to the right and left!) Heinz: Stores, so what? Helmut: There's lingerie hanging everywhere here. Bras, tiny panties, see-through stuff... Heinz: There are jackets, too. Helmut: Dude, it's everywhere! We're already deep inside the hall and almost every store has sexy stuff jumping out at you. Heinz: Seems to be making you nervous. Helmut: Of course it's making me nervous, isn't it making you nervous, too? What were they thinking by putting these erotic lures on display like this?! Heinz: Stop staring at that stuff like that, man! Helmut: This one, for example, what is it supposed to be? A one-piece that covers practically nothing. Is that silk? Ft ft Heinz: Don't touch everything, man! People are already looking. Helmut: I thought this place was where you'd find the colorful spices of the Orient, exquisite carpets, gold jewelry, and... inlaid woodwork. Instead, I'm being bombarded with these provocative textile obscenities. Heinz: You never cease to amaze me. I didn't know you were so prudish. Helmut: There, you see those black fishnet stockings? What virtuous woman would wear something like that? Heinz: Why don't you get some for Hedu! Helmut: Yuck! Heinz, did you really have to drag me into the red-light district?! Heinz: There surely is inlaid woodwork farther ahead, too. Helmut: Underwear, underwear again, lingerie, negligees, corsets, ah, and here they've got underwear that consists mostly of holes. Scandalous. Heinz: Hmm, this is the first time you've complained about something you're actually experiencing in Iran. Underwear stores. Helmut: It just doesn't stop. We've already walked more than a kilometer and there's nothing but sex, sex, sex. Heinz: Stop saying "sex"! People are giving us disturbed looks. Helmut: So what? I'm only telling the truth. |
(5) Lingerie sexy Jour 8 Helmut : Qu'est-ce qu'il a dit ? Heinz : Qu'on est dans la bonne rue. Oh, il revient encore. Les chiffres ? Oui, maintenant je sais lire les chiffres. Ça fait déjà une semaine qu'on est ici, vous savez. Helmut : Il ne te croit pas, hihi. Heinz : Oui oui, rue Khayyam, à l'angle du Bazar Al Yasin. Ça doit être quelque part par ici. Ah, de l'autre côté de la rue ? Oui, on arrive. Fais attention à la circulation, Helmut ! Helmut : Euh, il n'y a rien qui vient de droite. Heinz : Bien observé. Mais il ne vient jamais rien de droite, puisque c'est une rue à sens unique. Helmut : Le passant sympathique a l'habitude. Il nous escorte. Heinz : Euh, quoi ? Nous ? Allemagne. Alman, oui. Helmut : Non, monsieur, on est venus en métro. Pas en « car ». Heinz : « Kar », en persan, ça veut dire travail, pas voiture. Helmut : Ah, d'accord. Rapproche un peu le traducteur universel de mon côté ! Heinz : On n'est pas ici pour travailler, non. Pas directement. Enfin, si, un peu. Mais principalement, c'est une visite de solidarité. Solidarité, oui. Comment vous dites ça, chez vous ? Hámbastegí. OK. Helmut : Lui. Lui, il est hambastegi, moi, je suis plutôt réservé. Voilà, on a fait la rue. Heinz : Pourquoi ? Jusqu'à présent, tu ne t'es jamais plaint de quoi que ce soit que tu aies réellement vécu ici. Seulement de choses que tu connais par les médias. Helmut : Où ça, ici ? Heinz, il dit que c'est la maison où habite Maryam. Le numéro correspond. Mais je n'arrive pas à déchiffrer les noms sur les sonnettes. Regardez, s'il vous plaît. Elle s'appelle Farhadi. Professeure ? Aucune idée. Heinz : Euh, Maryam. Maryam Farhadi. Ah, la sonnette du bas. Merci beaucoup, maintenant on se débrouille tout seuls. Hambastegi, doustam ! Helmut : Hé, Heinz, il y a un interphone. Oh, et une caméra. Ce serait mieux que tu t'en occupe, tu es meilleur pour ce genre de choses. Heinz : Quoi ? Appuyer sur un bouton ? Helmut : Non, le truc avec les mots. Parler. Heinz : Drriiiiiing Helmut : Essaie encore ! Heinz : Attends peut-être d'abord cinq... Euh, oui, salaam ! Madame Farhadi ? Helmut : Demande-lui si... Heinz : Ferme-la donc ! Euh, madame Farhadi, nous sommes Heinz et Helmut, d'Allemagne, et on appartient à la Loge. Helmut : Enfin, à votre Loge. La nôtre. Notre Loge commune. Heinz : Ouais. On vous a trouvée dans le carnet d'adresses de la Loge et... Allô ? Elle a raccroché. Helmut : Tu as sûrement été maladroit dans ta façon de t'exprimer. Essaie encore ! Heinz : Non. Elle a dit : « Alaghé-ye nádoram. » La machine a traduit ça par « Je ne suis pas intéressée .» C'est assez clair. Helmut : Ça doit être une erreur. Elle ne peut quand même pas refuser des membres de la Loge comme ça ! On est comme une famille. Heinz : Eh bien, même dans les familles, tout ne se passe pas toujours sans accroc. Helmut : N'importe quoi ! Heinz : Allez, retraversons la rue ! Il y a une des entrées du bazar de Téhéran. Ça nous changera les idées. Helmut : Non mais vraiment ! C'est pas croyable. Attention, Heinz, une voiture arrive ! Heinz : Il y a beaucoup de voitures qui arrivent. Reste simplement derrière moi et évite de provoquer un embouteillage comme la dernière fois en Égypte. Helmut : J'étais super en Égypte. Heinz : Ouais, ouais. Hmm, je crois que c'est par là pour le bazar. Mais ce n'est pas une entrée principale. Helmut : Du moment qu'il y a de l'ombre. Oui, là-bas, les magasins commencent dans la halle couverte. Heinz : Ça fait partie du grand bazar de Téhéran. Il est immense. Dix kilomètres de passages. Helmut : Alors regardons ça d'un peu plus près. D'accord. Hmhm. Ah oui. Des vêtements, des casquettes de baseball, oh, ça... Heinz : Je me suis dit que j'appellerais Sergeï à Moscou tout à l'heure. Quelqu'un dans la Loge doit bien connaître Maryam et savoir ce qui lui arrive. Helmut : Oui, fais ça ! Très bien. Heinz : Tu as mal aux oreilles ? Helmut : Non non, ça va. Heinz : Pourquoi tu tiens tes mains sur tes oreilles ? Tu pries ? Helmut : (Mec, regarde un peu à droite et à gauche !) Heinz : Des magasins, et alors ? Helmut : Il y a de la lingerie sexy partout ici. Des soutiens-gorge, des petites culottes minuscules, des trucs transparents... Heinz : Y a aussi des vestes. Helmut : Hé, partout ! On est déjà bien au fond de la halle et dans presque chaque magasin, des trucs sexuels me sautent aux yeux. Heinz : Ça a l'air de te rendre nerveux. Helmut : Bien sûr que ça me rend nerveux, pas toi ? Qu'est-ce qu'ils avaient en tête en exposant comme ça ces appâts érotiques ?! Heinz : Faut pas rester là à mater comme ça, mec ! Helmut : Ça, par exemple, qu'est-ce que c'est censé être ? Un maillot une pièce qui ne cache pratiquement rien. C'est de la soie ? Ft ft Heinz : Ne touche pas à tout, mec ! Les gens nous regardent déjà. Helmut : Je pensais qu'ici, on trouverait les épices colorées de l'Orient, des tapis exquis, des bijoux en or et... des ouvrages en marqueterie. Au lieu de ça, on me bombarde avec ces obscénités textiles provocantes. Heinz : Tu m'étonneras toujours. Je ne savais pas que tu étais aussi prude. Helmut : Là, tu vois les bas résille noirs ? Quelle femme vertueuse porte un truc pareil ? Heinz : Pourquoi tu n'en prends pas pour Hédou ! Helmut : Beurk ! Allez Heinz, fallait-il vraiment que tu m'entraînes dans le quartier chaud ?! Heinz : Il y a sûrement aussi des ouvrages en marqueterie plus loin. Helmut : Des sous-vêtements, encore des sous-vêtements, de la lingerie, des dessous, des corsets, ah, et ici, il y a des sous-vêtements qui sont en grande partie constitués de trous. Scandaleux. Heinz : Hmm, c'est la première fois que tu te plains de quelque chose que tu vis réellement en Iran. Des magasins de sous-vêtements. Helmut : Ça n'arrête pas. On a déjà marché plus d'un kilomètre et il n'y a rien d'autre que du sexe, sexe, sexe. Heinz : Arrête de dire « sexe » ! Les gens nous jettent des regards déconcertés. Helmut : Et alors ? Je dis juste la vérité. 
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(5) Lingerie sexy Giorno 8 Helmut: Che cosa ha detto? Heinz: Che siamo nella strada giusta. Oh, torna ancora una volta. I numeri? Sì, ormai riesco a leggere i numeri. Siamo qui già da una settimana, sa. Helmut: Non ti crede, hihi. Heinz: Sì, sì, via Khayyam, all'angolo con Bazar Al Yasin. Dev'essere da qualche parte qui intorno. Ah, dall'altra parte della strada? Sì, arriviamo. Attento al traffico, Helmut! Helmut: Ehm, da destra non arriva niente. Heinz: Ben osservato. Ma da destra non arriva mai niente, perché è una strada a senso unico. Helmut: Il passante gentile ha esperienza. Ci fa da scorta. Heinz: Eh, cosa? Noi? Germania. Alman, sì. Helmut: No, signore, siamo venuti con la metro. Non con la "car". Heinz: "Kar" in persiano significa lavoro, non automobile. Helmut: Ah, ecco. Avvicina un po' il traduttore universale al mio fianco! Heinz: Non siamo qui per lavorare, no. Non direttamente. Insomma, beh, anche. Ma principalmente è una visita di solidarietà. Solidarietà, sì. Come lo chiamate voi? Hámbastegí. OK. Helmut: Lui. Lui è hambastegi, io sono piuttosto riservato. Ecco, la strada è fatta. Heinz: Perché? Finora non ti sei mai lamentato di niente di quello che hai vissuto qui. Solo di cose che conosci dai media. Helmut: Dove, qui? Heinz, dice che questa è la casa dove abita Maryam. Il numero corrisponde. Ma non riesco a decifrare i nomi sui campanelli. Può dare un'occhiata, per favore? Si chiama Farhadi. Professoressa? Boh. Heinz: Ehm, Maryam. Maryam Farhadi. Ah, il campanello in basso. Grazie mille, adesso ce la caviamo da soli. Hambastegi, duustam! Helmut: Ehi, Heinz, c'è un citofono. Oh, e una telecamera. Meglio che te ne occupi tu, sei più bravo in queste cose. Heinz: Cosa? Premere un pulsante? Helmut: No, quella faccenda delle parole. Parlare. Heinz: Drriiiiiing Helmut: Prova ancora! Heinz: Magari aspetta prima cinque... Eh, sì, salaam! Signora Farhadi? Helmut: Chiedile se... Heinz: Vuoi stare zitto?! Eh, signora Farhadi, siamo Heinz e Helmut, dalla Germania, e apparteniamo alla Loggia. Helmut: Cioè alla sua Loggia. Alla nostra. La nostra comune. Heinz: Sì. L'abbiamo trovata nella rubrica della Loggia e... Pronto? Ha riattaccato. Helmut: Sicuramente ti sei espresso in modo maldestro. Prova ancora! Heinz: No. Ha detto: "Alaghé-ye nádoram." La macchina l'ha tradotto con "Non sono interessata". È piuttosto chiaro. Helmut: Dev'essere un errore. Non può mica respingere così dei membri della Loggia! Siamo come una famiglia. Heinz: Beh, anche nelle famiglie non fila sempre tutto liscio. Helmut: Sciocchezze! Heinz: Dai, torniamo dall'altra parte della strada! C'è uno degli ingressi del bazar di Teheran. Ci farà pensare ad altro. Helmut: Roba da matti! Incredibile. Attento, Heinz, arriva una macchina! Heinz: Ne arrivano parecchie. Stammi semplicemente dietro ed evita di provocare un ingorgo come l'ultima volta in Egitto. Helmut: Sono stato da urlo in Egitto. Heinz: Sì, sì. Hmm, credo che da qui si entri nel bazar. Ma questo non è un ingresso principale. Helmut: L'importante è che ci sia ombra. Sì, là davanti cominciano i negozi nella sala coperta. Heinz: È una parte del Grande Bazar di Teheran. È enorme. Dieci chilometri di corridoi. Helmut: Allora diamo un'occhiata più da vicino. Aha. Hmhm. Ah, ecco. Vestiti, cappellini da baseball, oh, quello... Heinz: Stavo pensando di chiamare Sergei a Mosca più tardi. Qualcuno nella Loggia deve pur conoscere Maryam e sapere che cosa le è successo. Helmut: Sì, fallo! Molto bene. Heinz: Ti fanno male le orecchie? Helmut: No no, sto bene. Heinz: Perché tieni le mani sulle orecchie? Stai pregando? Helmut: (Amico, guarda un po' a destra e a sinistra!) Heinz: Negozi, e allora? Helmut: Qui c'è lingerie sexy appesa dappertutto. Reggiseni, mutandine minuscole, roba trasparente... Heinz: Ci sono anche delle giacche. Helmut: Ehi, ovunque! Siamo già in fondo alla sala e da quasi ogni negozio mi saltano agli occhi cose sessuali. Heinz: Sembra che ti renda nervoso. Helmut: Certo che mi rende nervoso, a te no? Che cosa avranno mai pensato mettendo in mostra in questo modo questi richiami erotici?! Heinz: Non fissare così, amico! Helmut: Quella, per esempio, che cosa dovrebbe essere? Un costume intero che non copre praticamente niente. È seta? Ft ft Heinz: Non toccare tutto, amico! La gente ci sta già guardando. Helmut: Pensavo che qui ci fossero le spezie variopinte dell'Oriente, tappeti raffinati, gioielli d'oro e... lavori d'intarsio. Invece vengo bombardato da queste oscenità tessili provocanti. Heinz: Mi stupisci sempre. Non sapevo che fossi così puritano. Helmut: Là, vedi quelle calze a rete nere? Quale donna virtuosa si mette una cosa del genere? Heinz: Prendine un paio per Hedu! Helmut: Che schifo! Heinz, dovevi proprio portarmi nel quartiere a luci rosse?! Heinz: Più avanti ci saranno sicuramente anche lavori d'intarsio. Helmut: Mutande, ancora mutande, biancheria intima, lingerie, corsetti, ah, e qui ci sono mutande che consistono in gran parte di buchi. Scandaloso. Heinz: Hmm, è la prima volta che ti lamenti di qualcosa che stai vivendo davvero in Iran. Negozi di biancheria intima. Helmut: Non finisce mai. Abbiamo già camminato per più di un chilometro e non c'è altro che sesso, sesso, sesso. Heinz: Smettila di dire "sesso"! La gente ci lancia occhiate sconvolte. Helmut: E allora? Sto solo dicendo la verità! |
(5) Lencería sexy Día 8 Helmut: ¿Qué ha dicho? Heinz: Que estamos en la calle correcta. Oh, vuelve otra vez. ¿Los números? Sí, ya puedo leer los números. Llevamos una semana aquí, ¿sabe? Helmut: No te cree, jeje. Heinz: Sí, sí, calle Khayyam, esquina con Bazar Al Yasin. Tiene que estar por aquí. Ah, ¿al otro lado de la calle? Sí, ya vamos. ¡Cuidado con el tráfico, Helmut! Helmut: Eh, por la derecha no viene nada. Heinz: Buena observación. Pero por la derecha nunca viene nada, porque es una calle de sentido único. Helmut: El amable transeúnte tiene práctica. Nos está escoltando. Heinz: Eh, ¿qué? ¿Nosotros? Alemania. Alman, sí. Helmut: No, señor, hemos venido en metro. No en "car". Heinz: "Kar" en persa significa trabajo, no coche. Helmut: Ah, ya. ¡Acerca un poco el traductor universal a mi lado! Heinz: No estamos aquí para trabajar, no. No directamente. Bueno, sí, también. Pero principalmente es una visita de solidaridad. Solidaridad, sí. ¿Cómo se dice eso entre ustedes? Hámbastegí. OK. Helmut: Él. Él es hambastegi, yo soy más bien reservado. Bueno, ya hemos hecho la calle. Heinz: ¿Por qué? Hasta ahora nunca te has quejado de nada de lo que has vivido aquí. Solo de cosas que conoces por los medios. Helmut: ¿Dónde, aquí? Heinz, dice que esta es la casa donde vive Maryam. El número coincide. Pero no puedo descifrar los nombres de los timbres. ¿Puede mirar, por favor? Se llama Farhadi. ¿Profesora? Ni idea. Heinz: Eh, Maryam. Maryam Farhadi. Ah, el timbre de abajo. Muchas gracias, ahora nos las arreglamos solos. ¡Hambastegi, duustam! Helmut: Oye, Heinz, hay un interfono. Oh, y una cámara. Será mejor que te encargues tú, se te dan mejor estas cosas. Heinz: ¿Qué? ¿Pulsar un botón? Helmut: No, eso de las palabras. Hablar. Heinz: Drriiiiiing Helmut: ¡Inténtalo otra vez! Heinz: Quizá espera primero unos cinco... Eh, sí, ¡salaam! ¿Señora Farhadi? Helmut: Pregúntale si... Heinz: ¡Cállate ya! Eh, señora Farhadi, somos Heinz y Helmut, de Alemania, y pertenecemos a la Logia. Helmut: A su Logia, es decir. A la nuestra. A la que compartimos. Heinz: Sí. La hemos encontrado en la agenda de direcciones de la Logia y... ¿Hola? Ha colgado. Helmut: Seguro que te has expresado con torpeza. ¡Inténtalo otra vez! Heinz: No. Ha dicho: "Alaghé-ye nádoram." La máquina lo ha traducido como "No estoy interesada". Está bastante claro. Helmut: Tiene que ser un error. ¡No puede rechazar así como así a miembros de la Logia! Somos como una familia. Heinz: Bueno, tampoco en las familias sale siempre todo bien. Helmut: ¡Tonterías! Heinz: ¡Vamos, crucemos otra vez la calle! Ahí hay una de las entradas al bazar de Teherán. Nos ayudará a pensar en otra cosa. Helmut: ¡Esto ya es el colmo! Increíble. ¡Cuidado, Heinz, viene un coche! Heinz: Vienen muchos coches. Quédate detrás de mí y evita provocar un atasco como la otra vez en Egipto. Helmut: Estuve genial en Egipto. Heinz: Sí, sí. Hm, creo que por aquí se va al bazar. Aunque esta no es una entrada principal. Helmut: Lo importante es que haya sombra. Sí, ahí delante empiezan las tiendas en la galería cubierta. Heinz: Esto es una parte del Gran Bazar de Teherán. Es enorme. Diez kilómetros de pasillos. Helmut: Entonces vamos a echarle un vistazo más de cerca. Ajá. Hmhm. Ya veo. Ropa, gorras de béisbol, oh, eso... Heinz: He pensado que luego llamaré a Sergei a Moscú. Alguien de la Logia tiene que conocer a Maryam y saber qué le pasa. Helmut: ¡Sí, hazlo! Muy bien. Heinz: ¿Te duelen los oídos? Helmut: No, no, estoy bien. Heinz: ¿Por qué te tapas los oídos con las manos? ¿Estás rezando? Helmut: (¡Tío, mira a derecha y a izquierda!) Heinz: ¿Tiendas, y qué? Helmut: Aquí hay lencería sexy colgada por todas partes. Sujetadores, braguitas diminutas, cosas transparentes... Heinz: También hay chaquetas. Helmut: ¡Oye, por todas partes! Ya estamos muy adentro de la galería y de casi todas las tiendas me saltan a la vista cosas de sexo. Heinz: Parece que eso te pone nervioso. Helmut: Claro que me pone nervioso, ¿a ti no? ¡¿Qué se les habrá pasado por la cabeza al exhibir así estos reclamos eróticos?! Heinz: ¡Deja de mirar esas cosas así, tío! Helmut: Eso de ahí, por ejemplo, ¿qué se supone que es? Un bañador de una pieza que prácticamente no cubre nada. ¿Es seda? Ft ft Heinz: ¡No toques todo, tío! La gente ya nos está mirando. Helmut: Pensaba que aquí había especias coloridas de Oriente, alfombras exquisitas, joyas de oro y... trabajos de marquetería. En cambio, me están bombardeando con estas provocativas obscenidades textiles. Heinz: Siempre consigues sorprenderme. No sabía que fueras tan pudibundo. Helmut: Ahí, ¿ves esas medias de rejilla negras? ¿Qué mujer recatada se pone algo así? Heinz: ¡Llévate unas para Hedu! Helmut: ¡Puaj! ¡Heinz, tenías que llevarme precisamente a la zona roja?! Heinz: Seguro que más adelante también hay trabajos de marquetería. Helmut: Braguitas, más braguitas, lencería sexy, ropa interior, corsés, ah, y aquí hay braguitas que consisten en su mayor parte en agujeros. Escandaloso. Heinz: Hm, es la primera vez que te quejas de algo que realmente estás viviendo en Irán. Tiendas de ropa interior. Helmut: Esto no tiene fin. Ya hemos caminado más de un kilómetro y no hay otra cosa que sexo, sexo, sexo. Heinz: ¡Deja de decir "sexo"! La gente nos lanza miradas desconcertadas. Helmut: ¿Y qué? ¡Solo estoy diciendo la verdad! |