BAMBUS HISTORY (4): DIE CHINESEN
bambus # 129 - anis 12.08.01
die chinesische kultur - meine damen und herren - lebte fernab von allem trubel - auf einem reisfeld - die bauern trugen weit ausladende - konische hüte - und sprachen in verschiedenen dialekten - die meisten chinesischen wörter - enden auf -ing oder -ong - aber niemand weiß darüber genaues - deshalb kommen die chinesen - in unseren geschichtsbüchern - eigentlich gar nicht vor -- dabei haben die chinesen vieles geleistet - so haben sie das papier erfunden - und den arabern - bei der schlacht von talas - im achten jahrhundert - übergeben - auch für die erfindung des schießpulvers - kann man sie wohl verantwortlich machen - und für die berühmten ming-vasen -- die chinesen fingen bereits früh - im 17. jahrhundert v. chr. an - sie führten allerlei kriege - und wurden dabei kaum wahrgenommen - denn in europa - war noch nicht so viel los - also schufen sich die chinesen - in aller stille - eine gigantische kultur - um später sagen zu können: - seht ihr! - das habt ihr alles gar nicht gemerkt! -- das beste an den chinesen ist der taoismus - der taoismus besagt - dass das eine - zusammen mit dem anderen - eins ist - also nicht eins - und nicht zwei - sondern beides gleichzeitig - lao tse - und konfuzius - die sich allerdings nicht sonderlich mochten - standen für eine extrem hohe bildung - und sind aus der chinesischen geschichte - gar nicht wegzudenken -- es heißt - die chinesen hätten irgendwann - eine auffällig große mauer - um ihr territorium gebaut - doch konnten diese annahmen - noch nicht durch augenzeugenberichte - verifiziert werden - man sollte es jedoch nicht völlig von der hand weisen -- interessant auch der stellenwert - den die bambuspflanze in china - genießt - man machte daraus alles mögliche: - schreibrohre - häuser - suppen - matten - kaiser wu führte sogar den krieg von sichuan - nur wegen bambus -- da sie eine solch schwierige sprache hatten - wollte sich niemand gerne - mit ihnen unterhalten - man ließ sie allein - und nahm sich von ihnen - was man brauchte - wenn die mode es erforderte - die weiten umhänge - die teezeremonie - und die mandarinen -- in den amerikanischen filmen - sind die chinesen normalerweise - die bösen - darauf hat man sich geeinigt - denn die muss es ja auch geben - außerdem schreiben diese leute - manchmal von oben nach unten - so geht das ja nicht weiter -- der einzige ernst zu nehmende chinese - der es in hollywood - zu etwas gebracht hat - ist bruce lee - der meister des kung fu - jedoch wurde die gleichnamige fernsehserie - mit david carradine besetzt - darüber hatte sich bruce lee zu recht sehr aufgeregt - denn er wäre für die rolle - prädestiniert gewesen - aber gut - schwamm drüber - über verschüttete milch - soll man nicht jammern -- die meisten chinesen - zogen zu beginn des letzten jahrhunderts - nach london - und amerika - heute ist china - vor allem durch wanderausstellungen - und das fernsehen bekannt - wegen seiner kunstobjekte - seiner bunten folkloristischen tänze - und des massakers - am platz des himmlischen friedens - da hatte die führung aber auch schon gesagt - dass es sich um eine ausnahme handelt -- durch die austragung - der nächsten olympischen spiele in peking - soll china nun langsam - in die welt integriert werden - mal sehen ob das klappt - nachdem es seit neulich - die schurkenstaaten gibt - hat china vielleicht - eine reelle chance - historisch gesehen - wird es eigentlich zeit - denn es sind erstaunlich viele leute - die in china leben - sie essen mit stäbchen - und wenn man etwas übt - merkt man erst - wie praktisch das ist - soviel zu den chinesen
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