home    e    fr    عـربي    sitemap    sitemap 2    art club   

Mikrozahnreinigung mit Ultraschall
Weltneuheit, Anis Online hat sie getestet
English Version

1 PANAMEDIA

(Mainz, 25.03.2009) Zur Mikrozahnreinigung mit Ultraschall bin ich durch diese beiden Herren links gekommen, Giesbert Karnebogen (links) und Rainer Schilling von PANAMEDIA Communications/Pressetext in Wiesbaden.

Die Mikrozahnreinigung gehört bestimmt zu den Highlights, denn es ist eine echte wissenschaftliche Revolution, von der ich nun berichten werde. Sie macht nämlich das Bürsten komplett überflüssig. Man führt die "Bürste" ohne jeglichen Druck über die Zähne und überlässt den Mikrobläschen die Arbeit. Bei uns in der Agentur gehen wöchentlich überschwängliche Testberichte ein, auch von Zahnärzten und Implantologen, Skeptikern und Journalisten. Hier sind ein paar Artikel zum Thema: 1 2 3 4 5. Die meisten habe ich selbst geschrieben, deshalb wollte ich das Gerät ausprobieren (in der Agentur haben wir inzwischen alle so ein Ding.)

Manche werden sagen: "Kenn ich, gibt's schon." Aber das stimmt nicht. Das Gerät der EMAG AG ist einmalig und eine Weltneuheit. Andere, so genannte "Schall-Zahnbürsten" arbeiten - wie auch elektrische Zahnbürsten - rein mechanisch, sie erzeugen ca. 300 bis 500 mechanische Schwingungen pro Sekunde, während die Mikrozahnreinigung mit bis zu 1.6 Millionen Schwingungen pro Sekunde arbeitet. Ich bin inzwischen überzeugt davon, dass es im Mainstream schon bald keine herkömmlichen Zahnbürsten mehr geben wird. Lesen Sie mal weiter ...
2 Freiheit, Gleichheit, Mikrozahnreinigung

Auf dem Foto rechts sieht man die Französische Revolution. Der erste große Vorteil der Mikro-Revolution ist, dass sie völlig gewaltfrei ist und überaus schonend. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass die Revolution in der Zahnpflege aus Deutschland kommt. Zwar haben auch Amerikaner an etwas ähnlichem gearbeitet, doch sagt der Entwicklungschef der EMAG AG dazu nur: "Das Gerät aus USA, das Sie ansprechen, arbeitet mit einem völlig unterschiedlichen Prinzip als unsere Geräte. Das ist auch die Ursache für die geringe Wirkung dieses Produkts." (Quelle). Wer nun sagt: Gut, aber wo sind bei der Mikrozahnreinigung die anregenden Frauen?, dem sei geantwortet, dass die Gleichberechtigung der Frau, auch der anregenden, bei der Mikrozahnreinigung auf jeden Fall deutlicher ist als das, was bei der Französischen Revolution faktisch herausgekommen ist.

Hier mein Revolutionstext: "Die Geschichte der Zahnpflege ist so alt wie die Menschheit. Früher waren es meist bestimmte Zweige, die man kaute, um seine Zähne zu reinigen, wie die vom Arak-Baum. Die erste weltweite Revolution in diesem Bereich ist für die Periode um das Jahr 1500 bezeugt, als Tierborsten verwendet wurden, die man zum Beispiel an einem Knochen befestigte. Archäologische Fundorte reichen von China bis Lübeck. Die nächsten beiden Revolutionen waren US-amerikanische Erfindungen: zunächst die des Nylons 1938, mit dessen Fasern man die eher unappetitlichen und auch ineffizienten Tierhaare als Reinigungsbürste ablöste, und dann die elektrische Zahnbürste, die es seit 1959 gibt und die vielen als schonende Methode gilt. Schrubben und bürsten - so ist der Menschheit das Zähneputzen demnach seit Jahrtausenden bekannt. Seit kurzer Zeit gibt es etwas ganz Neues: die Ultraschall-Zahnbürste." (Quelle)
3 Patentiert und einzigartig

Wie funktioniert die Sache nun? Das patentierte Mikro-Zahnreinigungs-Gerät sieht auf den ersten Blick aus wie eine herkömmliche elektrische Zahnbürste. Im abnehmbaren "Bürsten"-Kopf befindet sich aber ein Ultraschallgenerator. Schonend, gründlich und ohne Bürsten-Bewegung (!) reinigt und pflegt diese Methode Zahn und Zahnfleisch, auch an Stellen, wo keine der Zahnbürsten hinkommt. Auch Zahnfleischbluten wird gestoppt, Mundgeruch, es schützt vor Parodontitis und wird zudem auch für Implantat-Träger empfohlen. So von der Firma Bego, einem führenden Hersteller moderner Zahnimplantate, sowie vom Institut für zahnärztliche Implantologie in Limburg.

Wenn aber gar nicht gebürstet wird, warum überhaupt eine Bürste und nicht zum Beispiel ein Schwamm? Ich habe die Herstellerfirma gefragt und zur Antwort bekommen: "Ultraschall ist für viele Menschen schon etwas Neues. Wir haben uns entschieden, das Ultraschallgerät wie eine Zahnbürste zu gestalten, damit die Menschen erkennen, wozu es verwendet wird, auch wenn es mit Ultraschall arbeitet. Hätten wir es anders gestaltet - z.B. statt Borsten einen Schwamm verwendet - hätte es wahrscheinlich niemand mit der Zahnreinigung in Verbindung gebracht. Die Mikrozahnreinigung ist die Zukunft und wird nach unserer Auffassung die Makroreinigung in wenigen Jahren abgelöst haben." - Meine Prognose: Schwämmchen werden sich durchsetzen.

4 Mikrobläschen in der Zahncreme

Forschern vom Fachbereich Biowissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt am Main ist es kürzlich gelungen, die Wirkungsweise wissenschaftlich zu belegen. Manfred Ruppel, Experte für Raster-Elektronenmikroskopie, hat bei 30.000-facher Vergrößerung die Mikrobläschen in der Ultraschall-Zahncreme sichtbar gemacht. Mit normaler Zahncreme funktioniert es nämlich nicht. (Quelle)


5 Der Entwickler

Das kulturhistorisch bedeutsamste Element in dieser Angelegenheit scheint mir der Zahnschmerz eines Ultraschall-Experten zu sein. Damit fing nämlich alles an. Hugo Hosefelder, hier links im Bild, hat bereits eine große Zahl an technischen Entwicklungen vorangebracht und ist eine Art Daniel Düsentrieb seiner Zunft. Er dachte sich: Wenn man mit Ultraschall so hyper-empfindliche Geräte reinigen kann wie Motoren, warum dann nicht auch Zähne? Die 0,6 Watt, die er dafür letztlich benötigte, liegen sogar weit unter den Werten für Ultraschall-Untersuchungen und sind absolut unschädlich. Außerdem hat Herr Hosefelder schnell bemerkt, dass hier nicht nur eine Reinigung stattfindet, sondern auch Heilungsprozesse in Gang gesetzt und beschleunigt werden. Jeder Zahnarzt, der es getestet hat, bestätigt das.

Als ich das letzte Mal mit ihm telefoniert habe, hat Herr Hosefelder sich gerade auf die Zahnmesse IDS vorbereitet, wo die EMAG AG einen Stand hat (Quelle). Er hat im Moment jede Menge zu tun, weil das mit dem Medieninteresse und dem Vertrieb jetzt erst richtig losgeht. Ist schon spannend.
7 Es funktioniert wirklich

Hier sieht man mich, Anis von Anis Online, mit meinem Testgerät Emmi-dental. Macht Spaß, mal wieder bei einer Revolution von Anfang an dabei zu sein. Schon nach wenigen Malen habe ich gemerkt, wie mein Zahnfleisch fester wurde und die Zähne glatter. Es ist ein gutes Gefühl. Man kann es auch unter der Dusche verwenden, aber das habe ich hier aus Rücksicht auf die Zuschauer unterlassen. Das Foto hat Sabine Yacoub gemacht. Wer es selbst ausprobieren möchte, kann das Gerät online bestellen oder bei PANAMEDIA Communications anfragen, die auch die Pressearbeit macht.
                                  top