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WAEL'S ROOM
Anlass der Berliner Aufruf zur Einheit der PAL Gemeinde in Deutschland
Wael Al Saad, 17.04.2007

Liebe Freunde,

Am 12 März 2007 bekam ich die Einladung zu einem Treffen am 7. April in Berlin zur Einheit der PAL Gemeinde. Es war eigentlich zu spät, um Verbesserungsvorschläge und Anregungen zur Treffplanung und Vorbereitung auszuarbeiten. Trotzdem, um jede unbekannte Möglichkeit und einen Beitrag zum Erfolg aufzudecken, schrieb ich allen mir bekannten Betroffenen mit folgenden Vorschlägen:

1- Die Gemeinden in jedem Bundesland sollen ein regionales Treffen vorher organisieren, um eine schriftliche Stellungnahme zur Initiative aus Berlin zu verfassen und mögliche Anregungen und Vorschläge anzugeben.
2- Dr. Ahmad soll diese sammeln, in guter Form präsentieren (ich kann gerne dabei helfen) und noch vor der Versammlung erneut an die Gemeinden senden.

Damit hätten die Teilnehmer eine bessere Grundlage für die Diskussion. Ein zusätzlicher Vorteil entsteht für diejenigen, die nicht nach Berlin kommen können. So fühlen sie sich auch ohne persönliches Präsenz vertreten.

Es gab keinerlei Reaktion darauf, so viel ich weiß. Zum Thema habe ich dennoch folgende Bemerkung:

1. Die Selbstblockade

Es kann nicht sein, dass das Schicksal unserer Einheit, Zusammenarbeit und Herausforderungen hier in Deutschland von internen politischen Wettkampf abhängt, dass manche Kräfte das Niveau unserer Gabe durch Selbstblockade stören ..

Wenn ich die wenigen für Palästina engagierten Kräfte beobachte, sind es eher meist unabhängig und viele, die Potential haben, meist wollen sie mit Parteinahme nichts zu haben ..

Meiner Meinung nach sollte es zwei Aktionsebenen geben; eine nach außen und eine nach innen. Nach außen müssen wir geschlossen für unsere Sache auftreten. Diese Form muss genau definiert werden ..
Für beide brauchen wir einen gemeinsamen konstruktiven Meinungsaustausch und kontinuierlichen Dialog. Dies fehlt uns definitiv.

Was sich ändern soll, ist das Klima der Bayanat und Erklärung, die nix ändern und ein Bild, dass Rechthaberei hervorruft (in so einem Klima des toten internen Dialogs und der politischen Schwäche in diesem Land) .. als ob einzelne von uns alleine die Wahrheit und der Weg für unseres Glück wissen (ich strenge mich persönlich an, die beste Strategie zu suchen, aber eindeutig wissen kann ich es auch nicht) .. schaut man aber links und rechts, ist die traurige Realität gewaltig anders..

2. Eigene Vorstellung zu einer guten Vorbereitung

Jetzt zum Berliner Treffen am Sa.: Meine Vorstellung zu einer guten Vorbereitung zu einem Palästinensischen Solidaritäts-Kongress (oder paläst. bundesweiten Treffen von mir aus) wäre:

Inhaltliche Planung (generelle Vorgehensweise)

1. die aktiven paläst Gemeinden, paläst Vereine, paläst Persönlichkeiten kontaktieren und einen Konsens für den ersten Schritt ausarbeiten <=> Rückhalt sichern, das Umfeld für die Aktion sensibilisieren
2. Aus dem Konsens Schwerpunkte, Work Breakdown und Strategie entwickeln
3. Aufgabenverteilung, Arbeitsgruppen (evtl. am Vortag der Konferenz) => PlanungsKonzept

(das scheint kompliziert zu sein, aber so ist es fundierter, besser und ergiebiger. Außerdem wir haben in unserem Lager gut gebildete Menschen, die bereit sind, einiges sehr Fortschrittliches zu leisten und die gewonnen werden müssen)

Die Einzelheiten sollen aus einer Diskussion kommen. Persönlich konnte ich einiges vor allem wegen meiner beruflichen Erfahrung vorschlagen (ein Bsp habe ich in der Anlage/3. Zusatzbeitrag ), werde aber ohne Zustimmen der Mannschaft nichts verbreiten. Diejenigen, die das Ganze in die Hand nehmen, sollten keinen Führungsanspruch von sich geben, (unser super Merkmal als Palästinenser, da jeder ein Revolutionär und kleiner Führer ist, zu Recht), sondern eine Gleichstellung mit der Mannschaft, die das gemeinsame Ziel/Konsens trägt und verfolgt, jeder aber für sein Stärken uns Spezialität in guter Koordination und Zusammenarbeit mit anderen.. Daher ist eine genaue Vorgabe vorher, wie die Sache auszusehen soll, problematisch.

3. Diversity lautet die Maxime

hört man oft in der Wirschaft und Management. Zu Deutsch: Die Mischung macht's. Alleskönner gibt es nicht. Wir brauchen einander.. Und ein guter Chef lässt den anderen im Team nicht merken, dass er der Chef ist (verteilte/eingebettete Führung und Verantwortung). Alle engagierten Palästinenser haben Eigenverantwortung und Motivation, eine geniale Voraussetzung für gemeinsame Zielverfolgung. Außerdem das ist eine gewonnen Sache; sie ist gerecht und hat Sympathie. Noch was; wir sind überall verteilt in der Nähe von Machzentren und Veränderungsachsen .. Was stimmt aber nicht?? Die Realität ist düster? Ja, aber lassen wir us darin gefangen?

4. Meine Bereitschaft, vergebliche Mühe und deren "Belohnung"

Bitte nicht falsch verstehen; Eine Belohnung in diesem Fall, ist gemeinsamer Schritt nach vorne. Tatsachen: G. kenne ich seit etwa ein Jahr. A. kennt meine Bemühungen für ein pal Lobby seit etwa ¾ Jahr. Bis heute finde ich keine Gruppe, in der ich bundesweit oder international agieren kann und mache alles aus Eigeninitiative, bin aber an einer gemeinsamen organisierten Arbeit sehr interessiert. Seit langem signalisiere ich meine Bereitschaft für eine Suche nach eine gute Lösung, wurde aber in keiner Diskussion der vermeintlichen Schlüsselpersonen gebunden. Warum weiß ich bis heute nicht wirklich. Bei meiner Suche nach die PAL Gemeinde in Deutschland habe ich einige Repräsentationen gefunden, aber bis heute nicht die wirkliche ..

5. Neuer Weg

Indirekt hat dies (4.) dazu geführt, dass ich meinen Ideen fast alleine hinterher lief und mittlerweile einige gefunden habe, die mitlaufen .. Verbesserungskonzepte werden wir zusammen mit anderen im Rahmen eines gesicherten Diskussionsforums im Internet auch anstreben, sobald dies fertig ist. Die guten Ergebnisse aus Berlin werden dort mit aufgenommen mit allen möglichen anderen Erkenntnissen. Alle Wege nach Palästina werden sich heute oder morgen sowieso kreuzen ..

Wir sollen es immer weiter versuchen, bis es besser wird. Wir haben keine andere Wahl ..

Daher

Auf ein Besseres
Wael
hoch