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Datenbank zum Diskurs Palästina/Israel/Deutschland/Arabische Welt/Islam. Seit 2001 - Database on the discourse Palestine/Israel/Germany/Arab World/Islam. Since 2001
15.-31.08.2006
Weiter September 2006

23.08.06, Anis Online, Gastessay, "Ohne Syrien wird es keinen dauerhaften Frieden im Nahen Osten geben!" von Fritz Edlinger
www.anis-online.de/1/essays/gastessays/17.htm


22.08.06, junge Welt, S. 1, "Olmerts Stuhl wackelt" von Andrea Bistrich und Rüdiger Göbel
www.jungewelt.de/2006/08-22/055.php

22.08.06, junge Welt, S. 3, "'Wir sind wieder am Nullpunkt angelangt.' Der Libanon-Krieg ist ein neues Hindernis für Frieden im Nahen Osten. Ein Gespräch mit Boutros Boutros-Ghali" von Andrea Bistrich
www.jungewelt.de/2006/08-22/001.php

22.08.06, Neue Rheinische Zeitung, Online-Flyer Nr. 58, "Über den 'Ausbruch' von Israels Krieg gegen den Libanon am 12. Juli 2006 . Kriegsanlaß durch Israel provoziert?" von Andreas Vogel
www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=10071 Beschreibung: "Israels Krieg gegen den Libanon scheint beendet. Ausgelöst wurde er - wie auch die NRhZ im Flyer 56 berichtete - durch die Entführung israelischer Soldaten durch die Hisbollah-Miliz. Die Israelis seien auf israelischem Gebiet gekidnappt und dann in den Libanon verschleppt worden, wurde in den Medien behauptet, eine Darstellung, der der Autor der Arbeiterfotografie nachgegangen ist. Es ist sehr wohl möglich, daß es sich bei der Aktion um eine Gefangennahme der israelischen Soldaten auf libanesischem Gebiet gehandelt hat. Dieser Frage nachzugehen, heißt zu untersuchen, ob Israel den Kriegsanlaß selber provoziert hat." - Sehr wichtiges Dokument. Andreas Vogel gehört zur Gruppe arbeiterfotografie.com

22.08.06, taz, S. 9, "Eine sinnvolle Aufgabe. Eine von allen Seiten akzeptierte UN-Truppe trägt zur Entspannung im Libanon bei. Deutschland kann und sollte sich um diese Herausforderung nicht herumdrücken" Kommentar von Stefan Reinecke
www.taz.de/pt/2006/08/22/a0136.1/text Darin: "Jede Katjuscha-Rakete, die nicht in Israel detoniert, weil die UN im Südlibanon präsent ist, ist ein Beitrag zur Deeskalation."

22.08.06, taz, S. 9, "Donquichotterie im Libanon. Deutschland sollte sich nicht an einer UN-Mission im Südlibanon beteiligen. Dem Einsatz fehlt die politische Perspektive und Deutschland würde zur Kriegspartei" Kommentar von Anis Hamadeh
www.taz.de/pt/2006/08/22/a0134.1/text


18.08.06, taz, S. 11, "Rückkehr zum nationalen Dialog. Die Entwaffnung der Hisbollah stand schon vor dem Krieg auf der Tagesordnung. Doch wer sie erreichen will, muss sich erst mit der Logik im Libanon vertraut machen" von Thomas Hildebrandt
www.taz.de/pt/2006/08/18/a0149.1/text - Wichtiger Hintergundsrtikel zur Hisbollah


16.08.06, Artikel: Israelische Sicherheitskriege / Israeli Security Wars von Anis Hamadeh

16.08.06, The Independent, "Robert Fisk: In the face of Bush's lies, it's left to Assad to tell the truth"
news.independent.co.uk/world/fisk/article1219457.ece


15.08.06, Link zu: NISCVT: Libanonkrieg Tag 15.08.06 (Erhalten von Flüchtlingskinder im Libanon e.V.: www.lib-hilfe.de)

15.08.06, junge Welt, Ansichten, S.2, "'Im Krieg muß sich die Linke positionieren.' Die Dämonisierung der Hisbollah ist Teil der Kriegsführung. Gespräch mit Christine Buchholz." Interview: Rüdiger Göbel
www.jungewelt.de/2006/08-15/039.php Darin Buchholz, Mitglied des Bundesvorstands der WASG: "Die Parteivorstände von Linkspartei und WASG haben die Antikriegsdemonstration am Samstag in Berlin unterstützt und damit Position bezogen. Das ist sehr wichtig. Die WASG hat schon Ende Juli jede deutsche Beteiligung am Krieg abgelehnt. Wer meint, neutral zu sein, bezieht meistens doch Position - auf der Seite des Stärkeren."

15.08.06, junge Welt, Ausland, S.6, "Ein bißchen Frieden. Warum der Waffenstillstand in Libanon brüchig ist" von Rainer Matthias
www.jungewelt.de/2006/08-15/017.php Darin: "Sollte diese 'Friedenstruppe' überhaupt zustande kommen - was keineswegs ausgemachte Sache ist - wird sie nach Irak und Afghanistan ein weiterer Schritt zur Verwicklung der EU in den US-geführten Krieg gegen die islamischen Nationen des Nahen und Mittleren Ostens sein. Der 'Clash of Civilizations' als sich selbst erfüllende Prophezeiung."

15.08.06, junge Welt, Schwerpunkt , S.3, "Fiktiver Terror, realer Krieg. In Reaktion auf die angeblich geplanten Anschläge hat der Westen den Islam zum Feind erklärt." von Jürgen Elsässer
www.jungewelt.de/2006/08-15/014.php Darin: "Israels völkerrechtswidrige Aggression - so die Message der Bild-Zeitung - hat in Europa ein furchtbares Blutbad verhindert. Die Kriege, die die USA und ihre Verbündeten zwischen Suez-Kanal und Persischem Golf führen, dienen demnach auch unserem Interesse."

15.08.06, junge Welt, Schwerpunkt , S.3, "Zentralrat der Muslime. Protest gegen Terrorhysterie." von AP/ddp/jW
www.jungewelt.de/2006/08-15/016.php Darin Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime: "Terror sei abzulehnen, aber 'jede Bombe auf unschuldige Zivilisten im Nahen Osten' treibe die Menschen 'in die Fänge von Scharlatanen, die das durchaus ausnutzen und mißbrauchen', sagte der Generalsekretär. Niemand schreibe darüber, daß die Demonstrationen gegen den Krieg in Nahost in Deutschland demokratisch und 'friedliebend' seien, obwohl die Muslime 'unglaublich leiden unter dem, was tagtäglich dort eintritt'." - Wichtiger Kommentar, der nicht vergessen werden sollte.

15.08.06, Die Welt, Leitartikel, "Fremdwort Demokratie. Die Moslems in Großbritannien, der Terror und die Freiheit der Rede." von Thomas Kielinger
www.welt.de/data/2006/08/15/997834.html Darin über ein BBC-Interview mit Sir Iqbal Sacranie, dem damaligen Direktor des Rats der Britischen Muslime (MCB): "Das Wort 'Demokratie' fehlte in seinen Auslassungen, er vermied es, wenigstens anzuerkennen, dass es zu der überragenden Motivation für die Intervention im Irak gehört, in einer islamischen Gesellschaft den demokratischen way of life einzupflanzen." - Wers glaubt, wird selig. In diesem Artikel wird Stimmung gegen Muslime gemacht, weil sie die neuen Nahostkriege des Westens nicht billigen wollen. Ein törichter Leitartikel.

15.08.06, Die Welt, Nahost-Konflikt, "Sieger ohne Gewinn. Israel zieht Bilanz und diskutiert die eigenen Schwächen. Auf den Waffenstillstand vertraut kaum einer." von Norbert Jessen
www.welt.de/data/2006/08/15/997882.html Darin: "Doch schon jetzt kann und muss Israel sich ganz andere Fragen stellen: Seine Armee spezialisierte sich in den letzten Jahren auf Besatzungsprobleme. 'Ein Abnutzungskampf', meint die Zeitung 'Yedioth Aharonoth', 'der zur Vernachlässigung anderer Aufgaben führte'. Jetzt zeigte sich ein gefährlicher Feind aus ganz anderer Richtung." - Besatzungsprobleme ist ein interessantes Wort. Gemeint ist die Besatzung. In ihr kämpft die viertgrößte Armee der Welt gegen ghettoisierte Einheimische.

Weiter 14.08.06
 
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