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Datenbank zum Diskurs Palästina/Israel/Deutschland/Arabische Welt/Islam. Seit 2001 - Database on the discourse Palestine/Israel/Germany/Arab World/Islam. Since 2001
03.08.2006
Weiter 04.08.06

03.08.06, Link zu: NISCVT: Libanonkrieg Tag 20 (Erhalten von Flüchtlingskinder im Libanon e.V.: www.lib-hilfe.de)

03.08.06, Bildzeitung, "Geheimdienst berichtet, dass er nach Syrien gebracht wurde: Iran lässt Bin-Laden-Sohn frei! Er soll den Terror in Nahost stärken. Beunruhigende Nachrichten aus Teheran: Irans Regierung hat nach Geheimdienstinformationen Saad bin Laden, den Sohn von Al-Qaida-Chef Osama bin Laden, freigelassen und nach Syrien ausfliegen lassen. Als Reisender in Sachen Terror." von Bild.T-Online.de
www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/08/03/bin-laden-sohn-iran... Darin: "Mögliches Ziel der Mission: Streitigkeiten zwischen den Glaubensrichtungen beenden und eine gesamtislamischen Terror-Kampftruppe direkt vor der Haustüre Israels bilden!" - Spekulationen dieser Art lassen die kognitiven Zusammenhänge in den Köpfen der Journalisten erkennen. Für die Sammlung der Wahn-Artikel.

03.08.06, FAZ, "Krieg im Nahen Osten. Der libanesische Knoten" von Rainer Hermann
www.faz.net/s/RubB1888F47EE2C49C2906B43A1585B7C... Darin: "Eine Lösung, die Bestand haben könnte, ist im Libanon nicht in Sicht. Denn in dem Land verdichten sich vier große Konflikte zu einem unentwirrbaren Knoten..." - Der Fokus liegt auf der Hisbollah und den politischen Verhältnissen im Libanon. Über die beunruhigende Entwicklung der verknoteten politischen Verhältnisse in Israel geht der Artikel nicht ein. Im Gegenteil: Die bewusst gewählte Assoziation mit dem "Gordischen Knoten" legt subtil einen finalen Schlag mit dem Schwert nahe.

03.08.06, FAZ, "Islamstaaten verurteilen Israel. Ahmadineschad droht Jerusalem." von FAZ.NET mit job.; Reuters
www.faz.net/s/Rub9854F8E42EB34E39AC7626E... Darin: "Die Teilnehmer, unter ihnen die Staatspräsidenten Irans und Indonesiens, Ahmadineschad und Yudhoyono, sowie die Premierminister Pakistans, der Türkei und Aserbaidschans, sprachen sich für eine sofortige Waffenruhe aus sowie für eine internationale Schutztruppe im Kriegsgebiet, an der auch muslimische Staaten beteiligt sein sollten. Ahmadineschad forderte neben Israel auch Großbritannien und die Vereinigten Staaten als engste Verbündete des Landes auf, für den angerichteten Schaden im Libanon aufzukommen. 'Obwohl die Hauptlösung die Zerstörung des zionistischen Regimes ist, sollte zu diesem Zeitpunkt eine sofortige Waffenruhe umgesetzt werden, sagte Irans Präsident. Er rief die arabischen und muslimischen Staaten dazu auf, all ihre politischen und wirtschaftliche Verbindungen zu Israel zu kappen." Es geht um das Treffen muslimischer Länder in Malaysia. Ahmadineschad hat nicht Israels Existenz in Frage gestellt, er formuliert stattdessen seinen Wunsch nach der Zerstörung des zionistischen Regimes. Dieses ist sehr gewalttätig, wie jeder sehen kann. Ahmadineschads Angst ist also berechtigt.

03.08.06, Frankfurter Rundschau, Nahost, "Israel kämpft für 'Sicherheitszone' im Südlibanon" von dpa
Darin: "Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert sagte der italienischen Zeitung 'Corriere della Sera', Israel sei seinen Zielen im Libanon-Krieg schon sehr nah." - Im weiteren Verlauf des Artikels wird deutlich, was Herr Olmert meint: "Der libanesischen Regierungschef Fuad Siniora bezifferte die Zahl der bisher getöteten Libanesen auf 900. Ein Viertel der rund vier Millionen libanesischen Einwohner sei zu Flüchtlingen geworden, und ein Großteil der Infrastruktur des Landes sei zerstört. In dem Konflikt wurden nach offiziellen Angaben bisher 56 Israelis getötet, darunter 37 Soldaten." Anis: Wo bleibt da der Aufschrei?

03.08.06, Frankfurter Rundschau, Kommentar Nahost, "Jetzt alle" von Richard Meng
Darin: "Verständlich, dass man in dieser Lage in Berlin eine Idee propagiert, die sich umgangssprachlich mit: 'Alle sollen gemeinsam Druck machen', übersetzen lässt. UN, EU, USA, Russland, die gemäßigten arabischen Regime: In der Diplomatensprache heißt das 'Quartett plus'." - Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man darüber lachen. Quartett plus, die spinnen sich was zurecht. Naja, man denke an den Erfolg des Quartetts. Schon vergessen? Stimmt, es gab keinerlei Erfolge.

03.08.06, Frankfurter Rundschau, Hintergrund, "Libanesen in Deutschland. Verbindung in den Krieg" von Christoph Albrecht-Heider
Darin: "Aus seiner Haltung in dem Nahost-Konflikt macht der 66 Jahre alte Mediziner keinen Hehl. Sie alle, sagt er und spricht für die ihm bekannten Libanesen in Deutschland, würden Beifall klatschen, wenn die Israelis die Hisbollah treffen würde. Aber 'sie terrorisieren die Zivilbevölkerung'. Wie viele Libanesen derzeit in Deutschland leben, lässt sich nicht genau sagen. Die Schätzungen reichen von 50 000 bis 70 000, Eingebürgerte zählen ebenso dazu wie die so genannten Geduldeten." - Ich glaube nicht, dass das stimmt. Israel Beifall klatschen? Wie viele Libanesen würden Israel Beifall klatschen? Die Hisbollah ist im Gegenteil aus Unmut gegenüber Israel erst entstanden. Auch: "Joseph Azzi, der jedes Jahr Verwandte in der alten Heimat besucht, plant, im September wieder in den Libanon zu fliegen. Er sagt: 'Das Leben besteht aus Kompromissen. Die Israelis müssen nachgeben.' Und: 'Mit Gewalt wird es keinen Frieden geben.'" Nein, die Israelis müssen nicht nachgeben, so als hätten sie eigentlich Recht, sondern sie haben sich an die Regeln zu halten so wie andere Staaten auch. Es geht nicht um irgendwelche Kompromisse, sondern um die Umsetzung des Rechts. Wenn entschieden wurde, dass die Hisbollah entwaffnet werden soll, soll sie entwaffnet werden und wenn Israel aufgefordert wurde, sich um die Flüchtlinge zu kümmern und die Besatzung aufzugeben, soll es das endlich tun.

03.08.06, The Independent, "Blair is presiding over a foreign policy disaster, worse even than Vietnam or Suez. At long last, and as a result of the Lebanon crisis, the Cabinet is awakening from its torpor" by Malcolm Rifkind
http://comment.independent.co.uk/commentators/article1211275.ece The writer is MP for Kensington and Chelsea, and was Foreign Secretary, 1995-97

03.08.06, junge Welt, Titel, S.1, "Flüchtlinge unter Feuer" von Rüdiger Göbel
www.jungewelt.de/2006/08-03/016.php Darin: "Fliehende Libanesen aus den Ortschaften Ait Al Scharab und Yarin hätten demnach von gezieltem Beschuß durch israelische Helikopter berichtet. 'Die Überlebenden erzählten mir, daß sie fortgesetzt und gezielt beschossen wurden, obwohl sie weiße Fahnen trugen", berichtete medico-Mitarbeiter Martin Glasenapp, der sich derzeit im südlibanesischen Saida aufhält, am Mittwoch. "Sie wurden von Haus zu Haus auf die offene Straße getrieben. Der Beschuß endete erst, als es ihnen gelang, sich einem von Journalisten begleiteten Flüchtlingskonvoi anzuschließen.' Glasenapp weiter: 'Seit Israel die ganze Region südlich des Litani-Flusses zum Operationsgebiet macht und systematisch auch die Straßen und Wege zerstört, wird die Flucht aus dem Kampfgebiet immer schwerer. Die Leute sind den Bombardierungen schutzlos ausgeliefert.'"

03.08.06, junge Welt, S.3, "Auf Eskalationskurs. Libanon: Israelische Armee weitet Großoffensive aus" von Rainer Rupp
www.jungewelt.de/2006/08-03/026.php

03.08.06, junge Welt, S.13, "'Das ist was anderes.' Der sechste Krieg und die jordanische Linke: Ein Kaffeehausbesuch in Amman" von Evamaria Haupt
www.jungewelt.de/2006/08-03/005.php Darin: "'Das Problem ist doch in erster Linie, daß die zionistische Bewegung den Antisemitismus, den sie in Europa erfahren hat, verinnerlicht hat', sagt der Politologe. 'Heute gehen die meisten Israelis davon aus, daß sie mit niemandem zusammenleben können, der kein Jude ist. Das ist eine totale Inkorporation dieser Ideologie! Ein Staat für zwei Nationen, in denen für alle die gleichen Rechte gelten und jeder gleichberechtigten Zugang zu Land, Bildung etc. hat, ist die einzige praktikable Lösung. Das wäre auch die einzige Chance, die Flüchtlingsfrage zu lösen.'" Analytisch tief und dabei leicht daherkommend. Sehr schöner Artikel, Frau Haupt, Glückwunsch.

03.08.06, Spiegel Online, "LIBANESEN IN BERLIN: Wo bitte geht's hier zur Hisbollah? Rund 900 Mitglieder hat die Hisbollah in Deutschland, etwa 150 in Berlin. In der Hauptstadt ist es nun verboten, Fahnen und Poster der Miliz zur Schau zu stellen. Doch verbieten kann man die Hisbollah nicht - weil es sie gar nicht gibt." von Yassin Musharbash
http://service.spiegel.de/digas/servlet/find/ON=spiegel-429843 Darin: "Die Journalistin und Islamismus-Expertin Claudia Dantschke berichtet zum Beispiel, dass die Gemeinde von Türkyilmaz die alljährliche Berliner Kuds-Demo dominiert. Dabei handelt es sich um eine von Iran inspirierte, israelfeindliche und zumindest latent Hisbollah-freundliche Veranstaltung." - Was bedeutet israelfeindlich? Und warum ist mir Yassin Musharbash so unsympathisch? Vielleicht, weil er Stimmungen bedient.

03.08.06, Spiegel Online, "Aggressionsforscher Haim Omer: 'Israel ist vernünftiger geworden'. Die Bombardierung Kanas mit Dutzenden Toten, der Beschuss eines Blauhelm-Postens, bei dem vier Uno-Soldaten starben - die Welt ist geschockt über Israels Kriegsführung. Der Deeskalationsexperte Haim Omer erklärt im Interview mit SPIEGEL ONLINE, was er am derzeitigen Krieg dennoch positiv sieht." Interview Alexander Schwabe
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,429894,00.html Darin Omer einleitend: "Israels Reaktion war von Anfang an berechtigt." Aggressionsforscher, ein lustiges Wort. Omer ist laut Spiegelangaben Professor für Psychologie an der Universität Tel Aviv. Er hat sich spezialisiert auf Deeskalation und die Behandlung von Aggression in der Familie und in der Gesellschaft. Er sagt: "Insgesamt zeigt Israel ein Maß an Vernunft und Selbstkontrolle, wie es dies in früheren Konflikten nicht hatte. Obwohl ich Regierungen im Allgemeinen kritisch gegenüber stehe - Ministerpräsident Ehud Olmert und Außenministerin Zipi Livni treten sehr besonnen und gemäßigt auf. Selbst Generalstabschef Dan Haluz ist relativ moderat." Vielleicht hätte er auch gut Propagandaforscher werden können. Auch wegen: "Vergeltungsgeschrei wie früher - 'wir werden es ihnen zeigen' - ist inzwischen sehr wenig zu vernehmen." Siehe zum Beispiel das Olmert-Interview in der Süddeutschen vom 04.08.06. Dann: "SPIEGEL ONLINE: Haben Sie als Konfliktforscher eine Begründung für die Aggression der Hisbollah gegen Israel? Omer: Ich will mich nicht in psychologische Spekulationen ergehen, etwa über einen Selbstdestruktionstrieb bei der Hisbollah. Es gibt einfach Fragen, die keine Antwort haben. Ich stelle nur fest: Der islamistische Fundamentalismus ist zurzeit sehr kriegerisch." Eine Realsatire. Hier: "SPIEGEL ONLINE: Was kann man tun, um ihn zu besänftigen? Geht dies nur militärisch? Omer: In dieser Situation leider ja." - Endet mit: "Das ist ein anderer, neuer Stil, den ich insgesamt für vielversprechend halte." - Rubrik: Wahninterview

03.08.06, Süddeutsche Zeitung, "Kämpfe im Libanon. 'Der erfolglose Krieg'. Die Hisbollah feuert über 160 Raketen an einem einzigen Tag ab und Israels Ministerpräsident preist Siege, die andere nicht erkennen können. In der vierten Kriegswoche verliert Olmert den Rückhalt in den Medien." von dpa
www.sueddeutsche.de/,tt1l3/ausland/artikel/953/81872/

03.08.06, Süddeutsche Zeitung, "Im Interview: Rechtswissenschaftler Michael Bothe: 'Als Rechtsbegriff hat der 'Krieg' ausgedient'. Es ist doch die Frage ist, ob man angreifen darf. Denn was ist eigentlich Krieg? Der Rechtswissenschaftler Michael Bothe äußert sich über die merkwürdigen Blüten des Völkerrechts und die juristische Deutung der Libanonkrise." von Andrian Kreye
www.sueddeutsche.de/,tt1l8/kultur/artikel/992/81911/

03.08.06, taz, S.2, "Schäden von 2,5 Milliarden Dollar" von afp
www.taz.de/pt/2006/08/03/a0095.1/text Darin über die von Israel verursachten Schäden im Libanon: "Die Summe werde noch steigen, weil es sich um die gewalttätigste israelische Offensive in den letzten 30 Jahren handele." - Woran man sieht, wie viel Gewalt sich in unseren Gesellschaften mit plumpen Argumenten ("Wir töten das Böse") rechtfertigen lässt.

03.08.06, taz, S.5, "'Wir sollten nicht sagen, wir halten uns raus'. Deutschland sollte zur Beteiligung an einer Friedenstruppe im Nahen Osten bereit sein, findet Grünen-Chef Bütikofer" Interview Lukas Wallraff
www.taz.de/pt/2006/08/03/a0111.1/text Darin Bütikofer: "Tatsache bleibt, dass in dieser Auseinandersetzung die Hisbollah der Aggressor war. Dass sie terroristisch vorgeht und Israels Existenz bedroht wird. Das darf man bei aller Kritik an Israel nicht vergessen." - Das Dogma.

03.08.06, taz, S.8, "Blair sieht Kampf um Seele des Nahen Ostens. Der britische Premierminister fordert eine neue Außenpolitik. In seinem Kabinett ist er vollkommen isoliert" von Ralf Sotscheck
www.taz.de/pt/2006/08/03/a0126.1/text Darin Blair: "'Wir müssen beweisen, dass wir fair und gerecht bei der Anwendung unserer Werte in der Welt sind.'" Klingt ziemlich hilflos, wie die Autoritären eben sind, wenn sie nicht weiter wissen. Dann: "Straws Nachfolgerin Margaret Beckett forderte ebenfalls eine sofortige Waffenruhe. Wenigstens müsse Blair die Zwischenlandungen der US-Waffentransporte nach Israel auf britischen Zivilflughäfen unterbinden. Nachdem die irische Regierung den USA die Landung im westirischen Shannon verboten hatte, tankten die Bombentransporter zunächst in Prestwick bei Glasgow auf, bis Schottlandminister Douglas Alexander das untersagte. Verteidigungsminister Des Browne hat den USA nun den Flughafen Brize Norton in Oxfordshire zur Verfügung gestellt." - Von Deutschland aus können die USA auf jeden Fall starten, siehe dazu die wichtige Website www.ramsteiner-appell.de.

03.08.06, taz, S.9, "Nahöstliche Regression. Israel benutzt den islamistischen Terrorismus als Alibi für seine präventive Kriegführung. Dagegen sollten auch deutsche Politiker und Intellektuelle deutlicher Stellung beziehen" Kommentar von Kai Hafez
www.taz.de/pt/2006/08/03/a0174.1/text Darin: "Es dürfte kein Zufall sein, dass der Krieg im Libanon von Israel just in dem Moment begonnen wurde, als die Hamas im Rahmen der 'Gefangeneninitiative' die Bereitschaft zur Anerkennung Israels zeigte." Professor Hafez sieht ein "selektives Geschichtsbewusstsein weiter Teile der deutschen Eliten, die alles über den Holocaust, aber viel zu wenig über den Nahostkonflikt wissen." - Notwendiger, wichtiger Kommentar.

03.08.06, Telepolis/Heise, "Spiel mit Opfern. Die 'Web-Version' der Tragödie in Kana. 'Nichts ist so offensichtlich, wie es auf den ersten Blick scheint'. Dieser Grundsatz gilt im Krieg besonders. Vorangestellt wurde er der Sonderausgabe der Initiative 'Honestly concerned' vom Dienstag zur Tragödie in Kana. Wer nun irgendwie erwartet hatte, dass sie zu Kana, Fakten und Hintergründe auf den Tisch legen kann, die beweisen, dass die Unstimmigkeiten und Zweifel, die an der vom Großteil der bekannten Medien verbreiteten Version der Kana-Tragödie seit Sonntag laut werden, sich zu einer stringenten, ganz anderen Geschichte des Bombenangriffs fügen, sieht sich etwas enttäuscht." von Thomas Pany
www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23250/1.html Ich habe den Untertitel mehrfach gelesen, aber es ist nicht klar, was hier eigentlich gesagt werden soll. Vielleicht hat es hiermit zu tun: "Es spricht für die journalistische Lauterkeit der Initiative, dass sie in ihrem Leitkommentar zum Thema Kana nicht auf die zur Zeit kursierende 'Verschwörungstheorie' zu den Hintergründen der Tragödie eingeht." Die Lauterkeit von Honestly Concerned ist ungefähr so groß wie die von Ehud Olmert. Worum geht es in dem Artikel? "Wichtige Links dazu sind zwar auf der Honestly-Concerned-Seite zu finden, aber wohl mehr 'zum Anregen'. Auf einen kurze Formel gebracht, lautet die These, die derzeit von einer Handvoll Blogs und Kommentaren im Web lanciert wird - und bereits Beachtung in größeren Medien (z.B. Jerusalem Post in Israel und die Süddeutsche Zeitung) - gefunden hat, dass die Tragödie von Kana von der Hisbollah inszeniert wurde, das Schlagwort hierzu ist: 'Pallywood' bzw. 'Hisbollywood'." Mit so etwas werden die Opfer von Kana heruntergesetzt und man lacht über sie. Ist alles nur inszeniert! Hisbollywood, ha ha. Es ist ein Spiel mit den Opfern von Kana, das HC und Herr Pany und andere treiben. Deshalb steht es auch da als Titel. Sie lachen über die Ermordeten. Aus journalistischer Lauterkeit heraus. Dies ist das zweite Mal, dass ein unzumutbarer Propaganda-Artikel bei Telepolis erscheint. Früher war das ein guter Sender.

03.08.06, Die Welt, "'Hisbollah schwächen heißt, Iran zu treffen.' Israels Ex-Verteidigungsminister Mosche Arens über Fehler der Militärführung und die Notwendigkeit einer Bodenoffensive." Interview Norbert Jessen
www.welt.de/data/2006/08/03/984077.html Darin: "Wer glaubt denn allen Ernstes, der Iran könnte ein echter Partner für Verhandlungen sein: Die wollen nur Israel vernichten." Und am Schluss: "Ich sehe, dass Terror nur militärisch zu bekämpfen ist. Erst danach öffnet sich der Weg zu einem politischen Prozess mit Verhandlungen." - Rubrik: Wahninterview.

Weiter 02.08.06
 
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