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Datenbank zum Diskurs Palästina/Israel/Deutschland/Arabische Welt/Islam. Seit 2001 - Database on the discourse Palestine/Israel/Germany/Arab World/Islam. Since 2001
Briefe 2003
Inhalt
19.02.03 / JUNGE WELT, Rainer Rupp "Setzt Scharon auf "Transfer"?" / www.honestly-concerned.org + Ulrich W. Sahm (Shraga Elam)
19.02.03 / www.ilka.de, Offener brief an Ilka Schröder von Claudia Karass
15.02.03 / Ernst Herbst zum Offenen Brief von Ilka Schröder an die Teilnehmer/innen der Friedensdemonstration
06.02.03 / DIE ZEIT, "Der importierte Hass" (Bassam Tibi), (nicht gedruckter) Leserbrief Dr. Metwalli Ali




19.02.03, Shraga Elam

JUNGE WELT, Rainer Rupp "Setzt Scharon auf "Transfer"?" / www.honestly-concerned.org + Ulrich W. Sahm


Ausgehend vom Artikel "Setzt Scharon auf "Transfer"?" (www.jungewelt.de/2003/02-19/004.php) reagierten "Honestly Concerned" und der umstrittene Nahostkorrespondent Ulrich W. Sahm mit dem Vorwurf der 'fiktiven Berichterstattung'. Aus der Email-Diskussion hier drei Ausschnitte:
1. Email von Shraga Elam an Rainer Rupp
2. Email von Rainer Rupp an Ulrich Sahm
3. Aus der dritten Email von Ulrich Sahm an Rainer Rupp

Lieber Herr Rupp

Ihre schwache Reaktion auf Herr Sahms Mails verstehe ich nicht. Auch in der jW wurde auf Operation Dornenfeld hingewiesen. Seit November 2000 versuche ich selber, bekannt zu machen, dass dieser Plan die Vertreibung der PalästinenserInnen beinhaltet (s. die beigelegten Publikationen in 'Between The Lines' von December 2000, zitiert auch von Tanya Reinhart).
Der entscheidene Beitrag von van Creveld ist nicht das Interview in Elsevier (van Creveld bestreitet übrigens, das Interview gegeben zu haben), sondern seine Veröffentlichung in 'Der Welt' bzw. im 'Sunday Telegraph' (April 2002).

Es gibt noch reichlich anderes Beweismaterial, wie die Krebsgeschwür-Rede Jaalons und vieles anderes (s. z.B. meine beigelegten Beiträge).

Die Petition von Yacov Katriel war absolut schwach und Yacov gab es auch zu, denn aus taktischen Gründen schrieben sie, dass die israelische Regierung sich überlegen könnte, eine Massenvertreibung zu veranstalten.

Der israelische Minister Zach Hanegbi sagte vor einigen Monaten, dass im Fall eines palästinensischen Mega-Attentates Israel mit einer zweiten Nakba (Massenvertreibung) reagieren würde.....

Mit freundlichen Grüssen
Shraga Elam
Zürich

http://friendvillarticles1102.homestead.com/45Afurther301102.html
www.kommunisten-online.de/raussendorf9.htm#Anlage 5
http://electronicintifada.net/cgi-bin/artman/exec/view.cgi/7/1100

Herr Sahm sagte nämlich der Redaktion der 'Jungen Welt', dass es keine Beweise für Transfer-Pläne gebe. Daraufhin schrieb Rainer Rupp am 19.02.03 in einer Email:

Sehr geehrter Herr Sahm

In einer Gallup Umfrage von vor drei Jahren waren erst 8% der jüdischen Israelis dafür, die in den besetzten Gebieten lebenden knapp drei Millionen Palästinenser aus ihrer Heimat nach Jordanien zu vertreiben.

Anfang April letzten Jahres befürworteten bereits 44% aller jüdischen Israelis ein solches Vorgehen, das einen religiös und ethnisch reinen jüdischer Staat als Endziel hat. Inzwischen ist die Zahl der Befürworter dieser Politik weiter gestiegen.

Diese Politik ist unter dem euphemistischen Begriff "Transfer" bekannt. Daß Sharon ein Anhänger dieser Politik ist, daraus hat er nie ein Hehl gemacht.

Seltsam, daß Sie, geehrter Herr Sahm, als Journalist vor Ort in Israel von all dem keine Ahnung haben wollen. Statt dessen fragen Sie in Reaktion auf meinen Artikel, ob ich "vielleicht ein Dokument, einen Wortlaut dieser ´Pläne´, den Namen des Autors dieser Pläne oder auch nur einen zuverlässigen Hinweis darauf aus der israelischen Presse oder andere Quellen" habe.

Natürlich habe ich die streng geheimen Transfer-Pläne mit Namen und Adresse der verantwortlichen Autoren vom Pressofficer des israelischen Verteidigungsministerium zugeschickt bekommen und sie liegen bei mir zu Hause auf dem Küchentisch, wo Sie jederzeit von Ihnen eingesehen werden können.

Wenn Sie jedoch mit "anderen Quellen" sprechen wollen, die Ihnen "zuverlässige Hinweise" geben, schlage ich vor, mit dem Historiker von Crefeld zu beginnen, der an der Hebräischen Universität von Jerusalem lehrt,wo auch Sie studiert haben.

Oder nehmen Sie Kontakt zu dem von mir in meinem Artikel erwähnten Jacob Katriel am Technion auf:
Prof. Jacob KATRIEL Department of Chemistry Technion - Israel Institute of Technology Haifa (...)

Prof. Katriel, den ich persönlich kenne, ist Initiator eines Appells, der die israelische und die Weltöffentlichkeit vor den Transferplänen der Sharon-Regierung gewarnt hat. Innerhalb kürzester Zeit hatte er die Unterschrift Dutzender namhafter jüdisch-israelischer Intellektuellen und Hunderter von israelischen Akademikern, die den Aufruf mit unterschrieben haben. Alles Spinner? Nur weil Sie von den "angeblichen Transferplänen" der Sharon-Regierung angeblich noch nichts gehört haben? Und sicherlich haben Sie, obwohl Sie in Israel leben, auch noch nichts von den vielen Äußerungen Sharon gehört, in denen er für die Politik des "Transfers" wirbt, ohne das Wort selbst auszusprechen.

Mit freundlichen Grüßen,
Rainer Rupp

Herr Sahm schrieb dann noch einmal in acht Punkten auf, warum er Recht hat, worauf Herr Rupp am 20.02. schrieb: "Sehr geehrter Herr Sahm, und Sharon ist ein Mann des Friedens! Amen RWRupp".

Daraufhin schrieb Herr Sahm unter anderem folgendes:

Sehr geehrter Herr Rupp,

abschließend möchte ich Ihnen nur noch einen kleinen Ratschlag geben.

Mir ist sehr verständlich, dass sie einen gesunden Hass auf Scharon empfinden. Doch mit Ihrer Methode, in Ihrer Publikation falsche Unterstellungen, Erfindungen usw zu veröffentlichen, in der Absicht, so Scharon als potentiellen Massenvertreiber oder Massenmörder zu diffamieren, tun Sie der Sache der Palästinenser einen äußerst schlechten Dienst."

:-)




19.02.03, Claudia Karas

Offener brief an Ilka Schröder
Wider die politische Dummheit und Arroganz!


mit Ihrem offenen brief an die friedensbewegung diffamieren Sie nicht nur die vielen millionen menschen, die weltweit für frieden auf die straße gegangen sind - Sie und Ihresgleichen machen sich auch noch zum sprachrohr der größten kriegshetzer, der "israelischen regierung, die sich nach dem irak-krieg sehnt" (Haaretz).

Ich bin stolz auf die vielen menschen, die der kriegspropaganda der usa + israel nicht auf den leim gehen und selbst denken und handeln! Wir glauben nicht den kriegstreibern, dass man dem irakischen volk demokratie und menschenrechte bringen will - durch einen krieg! Haben die usa nicht in den letzten jahren das gegenteil bewiesen?

Wir fragen uns, warum diktatoren wie saddam hussein von den usa zu "ihren hundesöhnen" aufgebaut und protegiert wurden und werden. Gab es amerikanische proteste, als giftgas gegen die eigene und die iranische bevölkerung eingesetzt wurde? Das irakische volk ist lange mit hilfe aus den usa gequält worden! Wir haben das nicht vergessen! Die "zivilisierte" Welt läßt durch das Embargo hunderttausende Kinder verhungern! Madeline Albright offenbart ihren rassismus und verachtung in diesem gefühllosen satz: "It was a very hard choice (...) But the price, I think the price is worth it."

Auf gut deutsch: der us-amerikanischen regierung ist das leben hunderttausender irakischer kinder einen dreck wert - es zählt schlicht und einfach nicht! es ist irrelevant!

Und weil wir eben keine antiamerikaner sind, sondern gegen die kriegstreiber im pentagon, nur aus diesem grunde gehen wir auf die straße!
als abgeordnete sollten Sie doch eigentlich mit dem grundgesetz der bundesrepublik deutschland vertraut sein. Das deutsche Recht verbietet einen angriffskrieg! Art. 26 GG "Verbot des Angriffskrieges". Abs. 1: "Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen."
Und § 80 StGB: "Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft."
Art. 1 der UN-Charta: ""den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren und zu diesem Zweck wirksame Kollektivmaßnahmen zu treffen, um Bedrohungen des Friedens zu verhüten und zu beseitigen, Angriffshandlungen und andere Friedensbrüche zu unterdrücken und internationale Streitigkeiten und Situationen, die zu einem Friedensbruch führen könnten, durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts zu bereinigen oder beizulegen".


Ein angriffskrieg gegen den Irak wäre völkerrechtswidrig.

Zum schluss eine frage:

Warum diffamieren Sie Menschen als Antisemiten, die für Frieden zwischen Israelis und Palästinensern eintreten und die Vertreibungspolitik des Kriegsverbrechers Sharon ablehnen?

Warum sollen wir schweigen angesichts der völkerrechtswidrigen besatzung palästinas und der kriminalisierung eines ganzen volkes?
Sollen wird der vertreibung der palästinenser aus ihrer angestammten heimat, den kollektivstrafen, dem fast täglichen bombardement von zivilisten, den folterungen, den häuserzerstörungen, den Liquidierungen wie bei der Mafia schweigend zusehen? Schweigen zu der vernichtung von hunderttausenden von obst- und olivenbäumen? Und schweigen zu den ungezählten nicht eingehaltenen un-resolutionen?

und müsste man nicht vehement protestieren, wenn palästinensische Gefangene nummeriert werden, oder wenn sich das Oberkommando der israelischen Armee von den Nazi-Erfahrungen im Warschauer Ghetto inspirieren läßt? Geraten Sie da nicht ins Grübeln?

Sie sind nicht nur gegen die deutsche, sie unterstützen auch nicht die israelische friedensbewegung !

Für Sie und ihresgleichen heißt "konstruktive kritik an Israel" schlicht und einfach "gar keine kritik" bzw. kritik an israel = antisemitismus!

Claudia Karas




15.02.03 / Ernst Herbst zum Offenen Brief von Ilka Schröder an die Teilnehmer/innen der Friedensdemonstration
Sehr geehrte Frau Schröder,

vereint mit notorischen Unterstützern der Regierung Scharon und deren kolonialistischer Besatzungs- und Unterdrückungspolitik wenden Sie sich in einem Offenen Brief an die Teilnehmer/innen der Friedensdemonstration am 15.02. in Berlin und werfen ihnen u.a. Elemente eines Diskurses vor, "der ohne große Mühe anschlussfähig an rechtsextreme und antisemitische Denkmuster ist".

Es überrascht mich, dass Sie, die Sie im EP einer Fraktion angehören, die sich "Konföderale Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke" nennt, eine Definition von "Rechtsextremismus" und "Antisemitismus" übernehmen, die von Menschen vertreten wird, deren Weltbild von einem religiös-völkisch-rassistischen Raster bestimmt wird: wer gegen Sharon und seine Politik ist, ist ein Feind Israels, ist ein Feind aller Juden, ist ein Antisemit, ist ein Rechter - und im Umkehrschluss: wer für Sharon ist, ist ein Freund Israels, ein Freund der Juden, ist ein Philosemit, ist ein Antifaschist und wahrer Linker (für die, wie ich unlängst las, die UA das letzte Bollwerk des Antifaschismus sind).

Waren Sie schon im Irak? Ich nicht - ich weiß nur aus Berichten um die verzweifelte Lage der Iraker, die Sie anscheinend Seite an Seite mit Frau Merkel mittels anglo-amerikanischer Waffen von ihren Leiden erlösen wollen.

Waren Sie schon mal in Palästina - an einem Checkpoint, in Familien, in Flüchtlingslagern, auf dem Markt in Hebron, bei einer Demonstration gegen die Besatzungsmacht? Wurden sie - im sogen. Autonomiegebiet aus Schützenpanzerwagen mit gummiummantelten Stahlkugeln und mit Tränengas beschossen? Ich ja.
Deshalb habe ich Forderungen formuliert, die auch andere Demonstranten stellten:
Kein Krieg in Nahost: nicht gegen die Iraker - nicht gegen die Palästinenser!
Schluss mit der Kriegsvorbereitung gegen den Irak - Schluss mit der Besatzung der palästinensischen Gebiete!
Keine Waffenhilfe für die anglo-amerikanische Besetzungsarmee - keine Waffenhilfe für die israelische Besatzungsarmee! (Heute kam die dpa-Nachricht, dass deutsche und israelische Militärs über die Lieferung von zwei weiteren U-Booten verhandeln.)
Ächtung der Massenvernichtungswaffen in ALLEN Staaten der Welt! Respektierung der UN-Beschlüsse durch die USA, den Irak und Israel! Ein gerechter Friede den Irakern und Palästinensern - ein dauerhafter Friede allen Menschen der Welt!

In Ihren Augen und in denen der Unterzeichner des Offenen Briefes habe ich mich damit vermutlich als Antisemit geoutet. Damit muss und kann ich leben - so wie Sie offensichtlich damit leben können, aus einer "Eurofighterin für den Frieden" (Süddeutsche vor Jahren) zu einer Stimme Sharons im EP mutiert zu sein.

Gestatten Sie drei Fragen:
In der Erklärung des Sondergipfels der Staats- und Regierungschefs der EU heißt es am 16.02.: "Besonders werden wir uns effektiv mit der Bedrohung befassen, die von der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen ausgeht." Einige Tagen zuvor war in einem Erlass zu lesen: "Personen und Unternehmen ist es untersagt, biologische, chemische oder nukleare Waffen oder Kampfstoffe einzuführen oder herzustellen."
Frage 1: Welchen Staat regiert der Mann, der diesen Erlass verkündete: China, Großbritannien, Frankreich, Indien, Irak, Israel, Korea, Pakistan, Russland, die USA?
Frage 2: In welcher Reihenfolge werden die anderen Regierungen der genannten Staaten ein gleiches Verbot erlassen?
Frage 3: Welche drei Regierungen der aufgezählten Staaten haben im Laufe der vergangenen Wochen im Falle einer Irak-Krieges mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht?

Hochachtungsvoll
Ernst Herbst
39443 Atzendorf
Vereinigung der Freunde Palästinas




06.02.03 / DIE ZEIT, "Der importierte Hass" (Bassam Tibi), (ungedruckter) Leserbrief von Dr. Metwalli Ali aus 61184 Karben
Sehr geehrter Herr Tibi,

ihr Artikel in der Zeit zeigt viele Luecken und Unwahrheiten. Sie berufen sich auf Said Qutb, um Antisemitismus in Arabien zu bestaetigen, und wissen doch ganz genau, das Qutb kein Repraesentant fuer die arabische Bildungsmeinung ist.
Zionisten und Israel sind nicht mit Juden gleich zusetzen, wie SIE es getan haben, schade, das ein gebuertiger Araber zu denkt wie ein Araberfeind. Sie argumentieren sogar selbst wie ein Zoinist, der die Judenverfolgung nur benutzt, um seine schmutzigen Ziele zu erreichen.
Jamal Karsli hat Israel und die Zionisten wegen der Angriffe auf die Palaestinenser beschuldigt, und keine antisemitischen Parolen gegen Juden losgelassen, wie Sie behauptet haben. Die ihm vorgeworfenen Aussagen, Israel nutze Nazimethoden, sind Zitate des israelischen Journalisten Shraga Elam.
In Ihrem Artikel erwaehnen Sie mit keiner Silbe das Leid der Palaestinenser, ihre permanente Demuetigung durch Israel, die drohende, endgueltige Vertreibung im Schatten eines Irak-Krieges, und nicht mal die Israelies, die den Prophet Mohamed als Schwein bezeichnet haben. Sie verlangen von den Arabern und insbesondere den Palaestinensern, die Israelies zu lieben, um zu vermeiden als Antisemiten bezeichnet zu werden. Sagen Sie, wie kann ein Volk seine Besatzer und Unterdruecker lieben? Wie koennen die Araber mit Israel leben, das jede gebotene Moeglichkeit, Frieden zu schliessen, einfach ablehnt.
Zum Schluss moechte ich Ihnen sagen, das Wort "Antisemitismus" hat keinen Glanz mehr, die Juden, Israelis und die Zionisten sind nicht verfolgt, im Gegenteil: sie sind heute die Verfolger und die Palaestinenser sind die Opfer! und ich behaupte, es existiert ein Araberhass, das liest man jeden Tag, aber darueber zu schreiben, fehlt Ihnen den Mut! statt dessen schreiben Sie ueber ein veraltetes Phaenomen, um sich anzubiedern, vielleicht *men agl Schaiq vi nafs jacob*, so sagt das arabische Sprichwort.
Hochachtungsvoll
Dr. Metwalli Ali

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