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Datenbank zum Diskurs Palästina/Israel/Deutschland/Arabische Welt/Islam. Seit 2001 - Database on the discourse Palestine/Israel/Germany/Arab World/Islam. Since 2001
08/2003 (3)
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REDRESS, 24.08.03, "A drug for the addict: how the Israeli junta conspired to kill the Road Map" by Uri Avnery
http://www.redress.btinternet.co.uk/uavnery52.htm

www.Freace.de, 24.08.03, "Israelische 'Mauer' wird weiter vorangetrieben "
Darin: "Wie Electronic Intifada am Donnerstag berichtete, wurde am gleichen Tag, als der Hamas-Führer Abu Shanab durch israelische Raketen getötet wurde, der gesamte Marktplatz von Nazlat'Isa durch israelische Bulldozer zerstört. Über 100 Geschäfte und 5 Wohnhäuser wurden in dem größten Zerstörungsakt seit Jahren vernichtet, um Platz für den Bau des israelischen 'Sicherheitszauns' zu schaffen. Der Marktplatz war bisher das wirtschaftliche Zentrum der ganzen Region. Da es relativ problemlos möglich wäre - so man denn die 'Notwendigkeit' des 'Zauns' überhaupt akzeptiert - die Mauer um palästinensische Siedlungen herum zu bauen statt mitten hindurch kann dieser Vorfall kaum anders als eine verdeckte Art der Kriegsführung gegen die palästinensische Zivilbevölkerung bezeichnet werden."

Independent, UK, 24 August 2003, "We Have A Long And Dishonourable Tradition Of Smearing The Dead. Let us remember Ahmed Hanoun Hussein, Mazen Dana, Twefiq Ghazawi, Bahij Mentni, Rachel Corrie and Dr David Kelly" by Robert Fisk



Council on American-Islamic Relations (CAIR), 23.08.03, "AMERICAN MUSLIM NEWS BRIEFS - 8/23/03"
http://www.cair-net.org Quote: "BUSH PEACE APPOINTEE SAYS WAR WITH MUSLIMS MAY BE NEEDED. - BUSH TAPS CONTROVERSIAL PHILA. SCHOLAR: Named to Institute of Peace, Pipes says Muslim war might be needed. Thomas Ginsberg, Philadelphia Inquirer, 8/23/03 SEE ALSO: BUSH APPOINTS ANTI-MUSLIM TO PEACE ROLE by Suzanne Goldenberg, Guardian, 8/23/03 www.guardian.co.uk/usa/story/0,12271,1028113,00.html and DON'T APPOINT HATEMONGER, The Miami Herald, 8/23/03"

The Guardian, 23.08.03, "Children's author faces Jewish wrath. Tale of boy's life in West Bank prompts pressure groups to call for a withdrawal" by Fiachra Gibbons, arts correspondent
www.guardian.co.uk/international/story/0,3604,1028034,00.html Quote: "The New Zealand-born novelist wrote her book after visiting Ramallah as part of a British Council scheme to encourage writing for children. She denies the story is anti-Israeli. 'I did expect comeback, but to say that any criticism of Israel is anti-semitic is doing Israel a disservice. This is an important story that should be told. It shows a child under military occupation. It's terrible for the occupiers, and terrible for the occupied. I hope I have shown how awful it is for the soldiers too,' said Laird, who has lived in Beirut and Iraq." Anis: there are people who try to censor Palestinian opinions and to ban books. I wonder if they want to burn the books, too.

taz, 23.08.03, S.14, "Liquidierungen sollen weitergehen" von ANNE PONGER
http://www.taz.de/pt/2003/08/23/a0065.nf/text Zitat: "Vertreter des palästinensischen Kabinetts warnten, Abu Masen müsse zurücktreten, falls die Gewalt eskaliert. Bedingung für friedlichen Fortschritt sei die Überwachung der Oppositionellen. Dazu müssten die zersplitterten Sicherheitsdienste zu einem Apparat vereint werden. Die beiden mächtigsten - der Nationale Sicherheitsdienst sowie der Nationale Geheimdienst - unterstehen jedoch weiter den Befehlen von Jassir Arafat. Der jedoch zögert eigensinnig, die Kontrolle an Abbas und Sicherheitsminister Mohammed Dahlan zu transferieren." Anis: Die taz lässt hier gezielt fast alle Daten über die Mauer und die Besatzung aus und kolportiert kritiklos die Meinung, dass Mord an palästinensischen Menschen irgendwie in Ordnung ist. Nach Meinung der taz (siehe Medienschau der letzten Wochen) hat Israel Sonderrechte, die höher wiegen als das Menschenrecht. Das gilt zwar für fast alle deutschen Zeitungen, im Moment aber ist die taz besonders groß darin. Liquidierungen! Warum schreibt Ihr nicht "Weg-Radierungen", das klingt sogar noch harmloser. Es liegt nicht an der Intelligenz der Presse, es liegt an ihrer markanten Doppel-Moral.

Link zu www.nachrichten-analysen.de, 23.08.03, INITIATIVE GEGEN DEN IRAK-KRIEG FÜR GLOBALE GLEICHHEIT

www.stopthewall.org.il, gesehen 23.08.03, "Mas'ha-Petition gegen die Apartheid-Mauer"
Text: "Wir, die Unterzeichner, sind empört und erschrocken über die Apartheidmauer, die vom Staat Israel in den besetzten palästinensischen Gebieten gebaut wird, und rufen die Führer des Quartetts auf, all ihren Einfluss zu nutzen, um den Weiterbau des monströsen Projektes sofort zu beenden. // Unter dem Vorwand der Sicherheit, fährt Israel fort, seine langfristige Politik der Besatzung, der Vertreibung und Diskriminierung, die auf ethnische Reinigung hinausläuft, fortzuführen. Das bedeutet auch die Zerstörung der materiellen Basis für das Überleben und die Entwicklung der palästinensischen Gesellschaft als Ganzes. // Das Leben hinter der Apartheid-Mauer wird unerträglich: die Palästinenser werden in eingemauerten Ghettos gefangen sein, ohne die grundlegenden Menschenrechte, beraubt von einem großen Teil ihres Landes, der Wasserressourcen, und den Quellen des Lebensunterhaltes. // Die Mauer wird auf die Zukunft kommender Generationen einen Schatten werfen. Ein freier, lebensfähiger und souveräner palästinensischer Staat wird unmöglich werden. Außerdem wird die Mauer Israel nicht mit Sicherheit versehen, weil hinter der Mauer der palästinensischen Ghettos Zorn und Frustration zunehmen werden. Sicherheit für Israel wird nur dann erreicht werden, wenn auch das palästinensische Volk Freiheit und Sicherheit erlangen. // Unsere Stimme ist die Stimme der Völker der Welt. Zu Beginn dieses Jahrtausends sprachen wir laut und klar gegen Krieg und Besatzung. Heute erheben wir unsere Stimme noch einmal gegen diese Apartheid-Mauer, die ein "Kriegsverbrechen" und ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" darstellt. Wir bitten Sie dringend, sich uns anzuschließen, das Internationale Recht aufrecht zu erhalten, indem Sie Ihren Einfluss auf Israel ausüben, damit der Bau des monströsen Mauerprojektes sofort beendet und demoliert, die Besatzung beendet, und das Land der Westbank seinen palästinensischen Besitzern zurückgegeben wird. Sign the Petition "


Freitag 35, 22.08.03, "Gulliver ruft, die Zwerge folgen. DIE NATO, AFGHANISTAN UND DER IRAK. Das 'alte Europa' soll der neuen amerikanischen Kolonialherrschaft dienen" Kommentar von Jürgen Rose
http://www.freitag.de/2003/35/03350101.php Darin: "Das alles überragende Argument gegen die aus naheliegendem Opportunismus gespeiste Gefolgschaft der NATO-Europäer gegenüber dem Neuen Rom lautet freilich, dass einzig die peinigende Erfahrung eines Scheiterns dessen Hybris ein Ende setzen könnte. 'Lernen durch Leiden' muss die Devise für Bush & Co. daher lauten, ansonsten ist der nächste (Präventiv-)Krieg längst programmiert. // Der Imperator und sein Volk sollten schnellstens begreifen, dass selbst die Macht des Imperium Americanum nicht ausreicht, sich den Globus Untertan zu machen. Es sollte demnach das zentrale Interesse deutscher Außenpolitik sein, alles zu unternehmen, was den bitter nötigen Erkenntnisprozess der 'Stupid White Men' am Potomac befördert, und alles zu unterlassen, was als Signal der Akzeptanz oder gar Beihilfe zum Kriegsfuror Amerikas gedeutet werden kann. Nicht Feigheit vor dem Freund und militärische Kompensationshandlungen in Afghanistan sind angesagt für Schröder und Fischer - es geht um eine Abstinenz von jeglicher militärisch-politischer Kooperation mit der 'Sole Superpower' bis zu deren Rückkehr auf den Pfad völkerrechtlicher Tugend." Anis: guter Kommentar. Dipl. Päd. Jürgen Rose ist Oberstleutnant der Bundeswehr.

Freitag 35, 22.08.03, "Präventiv-Krieg oder Präemptiv-Krieg? BEGRIFFSVERWIRRUNG. Die USA wollen den Feldzug im Irak nutzen, um durch die Macht des Faktischen einen neuen Kriegstyp zu legitimieren" von Ulrich Arnswald
http://www.freitag.de/2003/35/03350701.php Darin: "Der Irak-Krieg hat nicht die Kriterien eines Präventivkrieges erfüllt. Amerika forderte auch keinen Präventivkrieg, sondern einen Präemptivkrieg . Was ist eigentlich der Unterschied? Erstaunlicherweise liest man darüber nichts, obwohl offensichtlich sein müsste, dass ein Präventivkrieg nicht deckungsgleich mit einem Präemptivkrieg ist. Während ein Präventivkrieg die Erfüllung von Kriterien fordert, um etwa die unmittelbare Gefahr der beabsichtigten Aggression eines Staates beurteilen zu können, sind Kriterien für einen Präemptivschlag, geschweige denn -krieg, schlichtweg unbekannt."

Freitag 35, 22.08.03, "Raum geben oder einschließen. MEDIENTAGEBUCH. Man kommt nicht durch ein Stück Stoff ins Paradies: Arte widmet den Frauen im Islam einen Themenabend" von Madeleine Bernstorff
http://www.freitag.de/2003/35/03351202.php Darin: "Die komplizierte und doch auch wieder ganz einfache Frage des Themenabends lautet: Gestattet der Koran eine egalitäre Gesellschaft ohne Hierarchie zwischen Männern und Frauen?" Anis: Gute Frage, schade, dass dieser Artikel sonst nur wenig interessante Gedanken hatte. Zu: Töchter des Propheten - Islam aus Frauensicht. Themenabend auf Arte am 26. August.

Freitag 35, 22.08.03, "Gräberpiste. Die Sahara entlässt ihre Geiseln" von Sabine Kebir
http://www.freitag.de/2003/35/03350202.php Darin: "Weniger neu als für die Weltöffentlichkeit ist es für die Bewohner der Sahara selbst, dass ihr mit vielen afrikanisch-animistischen Elementen durchsetzter Islam seit Jahren von zugewanderten Islamisten bedrängt wird. Zwar konnte die algerische Regierung bislang Attentate auf Erdölbasen und Erdölleitungen verhindern. Aber die von enormen Militäreskorten begleiteten Transporte technischer Ausrüstungen zeigen, dass die Gefahr solcher Anschläge tatsächlich existiert. Es ist vor allem die Bevölkerung der Oasen, deren Lebensform in den vergangenen Jahren durch islamistische Infiltration der Gruppe für Predigt und Kampf eines gewissen Hassan Hattab bedroht war - sie soll auch für die Entführung der Touristen verantwortlich sein." Sabine Kebir ist Algerienspezialistin.

Jedioth achronoth/ hagalil.com , 22.08.03, "Die palästinensische Strasse: Mit der Kraft der Mäßigung. Der paranoide Islam wertet das 'Moderne', den 'Westen', die 'Juden', die 'Großmacht' und sogar die 'internationale Gemeinschaft' als gemeine, anti-islamische Verschwörung" von Amos Oz
http://www.nahost-politik.de/aktuell/2003/08/hamas-oz.htm Darin: "Die Gläubigen werden also aufgefordert, einen Präventivschlag zu führen und alle diese Feinde aus der Welt zu entfernen." Anis: Es ist erstaunlich, von diesem Mann solche platten Verallgemeinerungen zu lesen. Und wer führt denn Präventivschläge? Weiter heißt es: "Der paranoide Islam ist derzeit der größte Feind der moslemischen Zivilisation. (...) Diese Krankheit kann nicht mit Gewalt bekämpft werden. Sie muss geheilt werden. Der Islam, der wahnsinnig geworden ist, kann nur vom gemäßigten und vernünftigen Islam geheilt werden." Oz plädiert dann (zunächst) dafür, den "Wahnsinn" mit einer Stärkung der Gemäßigten zu beantworten, jedoch ist bereits sein Denkrahmen falsch und schürt den Konflikt. Er projiziert den Gegner nach außen und entfernt sich von der Situation. Seine Metaphorik und Wortwahl zeigen, dass er den Gegner als krank, paranoid und wahnsinnig sieht. Hier auch: "Die Lava des Terrors, die unter der Oberfläche gebrodelt hat, (bricht) allmählich aus." Amos Oz' Feindbild ist sehr ausgeprägt. Da ist kein bisschen Selbstkritik. Als gäbe es keine Ursachen des Terrors, als hätte das etwas mit einer ideologischen Religion des Gegners zu tun. Oz muss es besser wissen. Aber er schreibt: "Eine solche Menge von operativen Selbstmördern kann schon als Terrorwelle bezeichnet werden. Auch wenn der Anschlag in Jerusalem verhindert worden wäre, hätte diese Welle gestoppt werden müssen. Die PA hat es nicht getan, also hätte es die IDF tun müssen. Die Absperrungen und Blockaden, die gestern verhängt wurden, sind ein erster Schritt zu einer Abkühlung der Lava. Der nächste Schritt muss eine geregelte und gründliche Behandlung der Terror-Infrastrukturen sein..." Anis: Das sind gefährliche Worte, die weit vom Frieden wegführen. Amos Oz steht sichtbar auf der Seite von Menschenrechtsverletzern. Er kann nicht wahrhaben, dass ein Ende der Besatzung auch ein Ende der Terroranschläge bedeutet. Er will, dass ein "paranoider" feindlicher Islam dahintersteht. Zwar ruft er zunächst dazu auf, ihn nicht mit Gewalt zu bekämpfen, dann aber sieht er doch das Militär in der Verantwortung. Das ergibt insgesamt kein glaubwürdiges, geschweige denn friedliches Bild.

taz 22.08.03, S. 1, Leitartikel, "israel/palästina: Ende eines Scheinfriedens" Kommentar von Peter Philipp
http://www.taz.de/pt/2003/08/22/a0015.nf/text Darin: "Jetzt ist der Stand von vor zwei, drei Monaten wieder erreicht: Abbas wird nicht aktiv gegen die Führer und Aktivisten der radikalen Gruppen vorgehen, um keinen internen Zwist zu provozieren. Stattdessen kritisiert er Israel, das die Situation eskalieren lasse. Im Grunde genommen war schon bisher die Bereitschaft zur Zurückhaltung auf der israelischen wie der islamistischen Seite begrenzt." Anis: Es ist sowohl der Presse als auch den Politikern lange bekannt, dass die Besatzung (und jetzt die Land stehlende Mauer) die Gewaltbereitschaft erhöht. "Stattdessen kritisiert er Israel" zeigt, dass die Schuld an der Eskalation bei den Palästinensern gesehen wird. Peter Philipp tut hier nichts weiter, als das Ritual zu beteuern. Weiter heißt es: "Der Tod von über 20 Menschen macht es der israelischen Regierung unmöglich, einfach zur Tagesordnung überzugehen. Jetzt geht sie wieder mit gezielten Angriffen gegen Führer der beiden Gruppen vor." Damit rechtfertigt Philipp neue israelische Gewalt und so die Gewaltspirale. Ein unglaubwürdiger, kriegsförderlicher Kommentar.

taz 22.08.03, S. 10, "Hamas-Führer in Gaza getötet. Nach dem israelischen Angriff kündigen die Islamisten-Organisationen Hamas und Dschihad die Waffenruhe auf. Das Sicherheitskabinett in Jerusalem beschließt militärische Reaktionen auf den verheerenden Busanschlag vom Dienstag" aus Jerusalem Anne Ponger
http://www.taz.de/pt/2003/08/22/a0068.nf/text Darin: "Große Armeekontingente waren im Morgengrauen bereits in Nablus, Dschenin und Hebron in Aktion getreten, hatten Häuser von mutmaßlichen Terrorplanern zerstört, Dutzende von Verhaftungen vorgenommen und nach Sprengstoff- und Waffenlagern gesucht. Die Militäroperationen sollen zunächst einige Tage andauern. Dabei sollen die Soldaten gegebenenfalls in alle palästinensischen Orte im Westjordanland und dem Gaza-Streifen einrücken. Für die gezielte Liquidierungen von Führern der Islamisten-Organisationen hatte das Sicherheitskabinett erneut grünes Licht gegeben. Dabei muss auch die Entscheidung zur Ermordung Abu Schanabs gefallen sein." Anis: Was da genau passiert, wird von der taz nicht recherchiert. Das sind die Sonderrechte, die Israel hat, so wie man King Kong damals Frauen geopfert hat. Es besteht eine Art mythisches Verhältnis zwischen Israel und der Presse.

FAIR Fairness & Accuracy In Reporting, New York, 22.08.03, "MEDIA ADVISORY: Journalists Find 'Calm' When Only Palestinians Die"
www.fair.org/index.php?page=1854 Quote: "When the two Palestinian suicide bombers each killed an Israeli civilian along with themselves on August 12, U.S. news outlets immediately depicted the attacks as an apparent resurgence in Mideast violence. 'Summer truce shattered in Israel,' announced CBS (8/12/03), while NBC (8/12/03) reported that 'the attacks broke more than a month of relative silence.' The Los Angeles Times (8/13/03) wrote that the bombings 'broke a six-week stretch during which the people of this war-weary land had enjoyed relative quiet.' // During this six-week period of 'relative quiet,' however, some 17 Palestinians were killed and at least 59 injured by Israeli occupation soldiers and settlers, according to the Palestine Red Crescent Society. The dead included Mahmoud Kabaha, a four-year-old boy, who was sitting in the back seat of a jeep with his family at a checkpoint when an Israeli soldier shot him dead-- in a spray of bullets that the army simply called an 'accidental burst of gunfire' (Associated Press, 7/25/03). Virtually none of the major U.S. news reports on the August 12 bombings alluded to the Palestinian death toll in this period, leaving out a key piece of the story: For Palestinians in the West Bank and Gaza, the violence had never ceased; while the Israeli attacks had decreased, there had never been anything like an Israeli cease-fire." Claudia Karas/Anis: Very important article


FAZ 21.08.03, S.31 "Unter Gläubigen. Von den Schwierigkeiten des Mario Vargas Llosa mit dem Islam" von Christiane Hoffmann
Darin: "Nun hat sich mit Mario Vargas Llosa ein weiterer Schriftsteller aufgemacht, um den politischen Islam aus der Nähe kennenzulernen. Der Agnostiker - mit katholischem Hintergrund - ist in die irakischen Schiitengebiete gereist, in deren heilige Städte, nach Nadschaf und Kerbela (F.A.Z. vom 13. August). Aber während Naipaul beobachtet, zuhört und dann vielleicht urteilt, macht sich Vargas Llosa nicht von Vorurteilen über den Islam frei. In seinem Zugang zeigt sich exemplarisch die Schwierigkeit, sich von westlicher Warte aus der islamischen Kultur zu nähern. Vargas Llosa findet, was er gesucht hatte: 'tiefstes Mittelalter', versklavte Frauen, eine Verbindung von Armut und abgründiger Religiosität, die politischem Mißbrauch Tür und Tor öffnet. Und einen undurchsichtigen Ajatollah, dem er nicht glaubt. // Die emotionale Grundstimmung von Vargas Llosas Reise sind Mißtrauen und Furcht. Sein Text ist durchzogen von einer Lexik der Beklemmung, Beunruhigung und Angst. Wiederholt hebt er hervor, wie sehr er seine Umgebung als feindselig empfindet. Alles scheint sich gegen ihn zu richten: die Menschen auf dem Basar, die Belehrungen des Moscheehüters über den schiitischen Imam Ali, und selbst die Aufforderung, vor dem Eintritt in die Moschee Schuhe und Strümpfe auszuziehen, schreibt er dem 'angespannten Klima' zu." Anis: Gute Analyse. Das Feindbild Islam ist heute leider wieder allgegenwärtig, insbesondere, weil zivilisatorische Sündenböcke gebraucht werden. Die Furcht vor dem Anderen (in uns selbst) wird dort hineinprojiziert, um sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen. Ein Sackgassen-Denken, das zu Gewalt führt.

FR 21.08.03, "Die UN haben in den Widerstandskreisen Iraks an Glaubwürdigkeit verloren. ANSCHLAG IN BAGDAD" Leserbrief von Harri Grünberg, Berlin
Darin: "Nun haben sich jüngst die UN, indem sie die von den USA installierte irakische "Regierung" - im völkerrechtlichen Sinne nichts anderes als eine Marionettenregierung - quasi anerkannte, in die Nähe der Okkupationsmacht begeben. Sie verloren dadurch in den Widerstandskreisen Iraks an Glaubwürdigkeit und werden somit zum Angriffsziel des Widerstandes. Die UN und die Länder, die deren Sicherheitsrat bestimmen, haben zwei Optionen: entweder die Gegnerschaft zum Krieg und zur Okkupation deutlich zu machen und auf Distanz zur amerikanischen Militärbesatzung und der installierten irakischen Quislingsbehörde zu gehen und somit ihre Unabhängigkeit zu dokumentieren. Oder die UN kooperieren mit den US-amerikanischen und britischen Aggressoren und dürfen sich dann aber auch nicht über Angriffe wundern, die gegen sie gerichtet sind. " Anis: ganz genau!

jW 21.08.03, "Widerstand. Blutige Anschläge in Bagdad und Jerusalem" Kommentar von Werner Pirker
www.jungewelt.de/2003/08-21/003.php Darin am Schluss: "Mit der Transformierung des Irak in ein den strategischen Interessen der USA verpflichtetes Gebilde sollte die Architektur der Pax americana in der Region eine stabile Grundlage erhalten. Dazu gehört die Neutralisierung des palästinensischen Faktors. Doch was auf dem Reißbrett als stabil erschien, erweist sich in der arabischen Wirklichkeit als höchstes Sicherheitsrisiko. In Israel sind es Zivilisten, die dieses Risiko auf sich nehmen müssen. Die Verantwortung dafür aber tragen jene, die mit ihrer Politik überlegener Gewalt den Krieg zum Primärzustand gemacht haben." Anis: die einzigen! Die bei der jungen Welt sind die einzigen etablierten, die Klartext schreiben. Die anderen Zeitungen sollten lieber darauf hören.

NZZ 21.08.03, "Die Heimat, offen wie ein Grab. Gedichte des irakischen Lyrikers Abdulwahab al-Bayyati " von Ludwig Ammann
Beschreibung: "Den Sturz des Tyrannen hat er nicht mehr erlebt: Am 3. August 1999 starb in Damaskus der grosse irakische Dichter Abdulwahab al-Bayyati, geboren in Bagdad 1926. Den Kommunisten und Herausgeber der Zeitschrift "Neue Kultur" zwang 1954 zunächst der König ins Exil nach Damaskus, Beirut und Kairo. Danach folgte auf jede Rückkehr von neuem Flucht - nach Kairo, Amman und zuletzt wieder Damaskus. Jede Hoffnung, die der führende engagierte Dichter der arabischen Welt in neue Machthaber setzte, jeder Pakt und Einsatz als Kulturattaché, sei es 1959 in Moskau für das republikanische Militärregime oder 1980-90 für Saddam in Madrid, wurde zunichte." Hintergrund zu: Abdulwahab al-Bayyati: Aischas Garten. Ausgewählte Gedichte. Arabisch/Deutsch. Aus dem Arabischen von Khalid al- Maaly und Heribert Becker. Verlag Hans Schiler, Berlin 2003. 169 S., Fr. 27.50.

Palestinian Centre for Human Rights 21.08.03, "The Eight Reports on Israeli Land Sweeping and Demolition of Palestinian Buildings and Facilities in the Gaza Strip"
http://www.pchrgaza.org/files/Reports/English/sweepingland9.htm Quote: "This is the ninth in a series of reports published by PCHR on Israeli Land Sweeping and Demolition of Palestinian Buildings and Facilities in the Gaza Strip. Since the beginning of the current al-Aqsa Intifada, Israeli occupying forces have systematically razed areas of Palestinian agricultural land and destroyed houses and civilian facilities throughout the Occupied Palestinian Territories (OPT). According to PCHR's documentation, over the period under study, 1 July 2002 - 31 March 2003,[1] Israeli occupying forces razed 3135.5 donums[2] of Palestinian agricultural land and destroyed dozens of irrigation networks, water pumps, beehives, animal and bird farms and agricultural stores in the Gaza Strip."

taz 21.08.03, S.1, Leitartikel " terror in israel: Keine Alternative zum Frieden" Kommentar von ANNE PONGER
http://www.taz.de/pt/2003/08/21/a0004.nf/text Darin: "Israels Regierungschef Ariel Scharon hat gezeigt, dass er Hoffnungen in den moderaten neuen Palästinenserpremier Machmud Abbas setzt" Anis: Es lohnt der Vergleich dessen, was Scharon wirklich gezeigt hat mit dem, von dem Anne Ponger schreibt, dass er es gezeigt hätte. Auch schreibt sie: "Ein Abbruch der Verhandlungen würde einen Sieg des Terrors bedeuten. Zunächst aber scheint eine militärische Reaktion beschlossene Sache." Sieg des Terrors, so ein Quatsch. Die Ponger rechtfertigt die israelische militärische Rache, indem sie den Frieden auf später verschiebt. Ein miserabler Kommentar

taz 21.08.03, S.11, "Höchste Alarmstufe in Israel. Nach dem Selbstmordattentat mit 21 Toten in Jerusalem bricht Israel die Kontakte zur Palästinenserbehörde ab und verschärft die Belagerung der Städte im Westjordanland. Einige Politiker fordern die Ausweisung von Palästinenserpräsident Jassir Arafat" aus Jerusalem ANNE PONGER
http://www.taz.de/pt/2003/08/21/a0060.nf/text Darin: "Es wird Israel schwer fallen, sich angesichts der hohen Opferzahl militärisch zurückzuhalten. Die Bevölkerung, die sich einige Wochen der Hudna-Illusion hingegeben und wieder Cafés, Restaurants und Vergnügungsstätten frequentiert hatte, ist über die Impotenz von Regierung und Armee bei der Verhinderung von Terror empört und verwirrt." Anis: Unglaublich! "Es wird Israel schwer fallen, sich militärisch zurückzuhalten", welcher Logik folgt Anne Ponger hier? Sie legitimiert hier Rachegelüste, die sich üblicherweise auch gegen Unschuldige richten und insgesamt Gewalt bedeuten. Die taz fördert und unterstützt mit ihren regelmäßig Gewalt verharmlosenden Darstellungen ("Sonderverhältnis") den Krieg in Palästina.

WELT 21.08.03, "Außenpolitik auf Hochglanz. Warum die US-Regierung ein Lifestyle-Magazin für Jugendliche in arabischen Ländern herausgibt" von Gerti Schön
www.welt.de/data/2003/08/21/157115.html Darin: "Das umstrittene Blatt, dessen zweite Nummer gerade erschienen ist, heißt 'Hi Magazin' und wurde vom US-Außenministerium geplant, um ein jugendliches Publikum in den arabischen Ländern über die amerikanische Kultur aufzuklären. Weil es sich aber von anderen Magazinen am Kiosk nicht allzu sehr unterscheiden soll, hat man 'Hi' als kommerzielles Produkt angelegt, das die Leser für rund zwei Dollar kaufen müssen (...) // Die Idee, mit einem solchem Magazin 'das Verständnis für die USA zu vergrößern', wurde schon im vergangenen Jahr geboren und als Konzept vom Außenministerium ausgeschrieben." Und: "Die Existenz des Magazins wurde von der Presse in Ägypten, Tunesien, Kuwait, Bahrain, den Vereinten Arabischen Emiraten sowie im Libanon, Sudan und Jemen, wo 'Hi' bereits erscheint, immerhin zur Kenntnis genommen." Und: "Khader Khader von der arabischen medienkritischen Organisation JMCC in Jerusalem bestätigt diese Sicht. 'Allein die Tatsache, dass sie so ein Magazin herausbringen, zeigt doch schon, dass etwas nicht stimmt', meint er am Telefon. 'All diese Bemühungen ändern nichts daran, dass es sich beim Irak um eine Besetzung handelt.'" Anis: Eine Art Kontrollzwang der Amerikaner. Man soll sie noch lieben, die Imperialisten. Oops, solche Wörter benutze ich selten... Das Magazin im Netz:
http://www.himag.com


Gush Shalom, Press Release, August 20, 2003, "Cycle of bloodshed resumes"
Text: The horrifying suicide bombing in Jerusalem, in which dozens of innocent civians were killed and wounded, deserves to be condemned in the sharpest terms. We offer our condolences to all the bereaved families. But it is imposible to avoid also considering how did this come to happen. The renewed cyce of bloodshed has begun with the decision of the political and military echelons to implement - in the middle of the Hudna (cease-fire) - a series of "targeted liquidations", knowing full well that that act would lead to retaliation bombings and to the breaking of the Hudna. The perpetrators of the bombings came from Nablus and Hebron, two cities under full control of the Israeli army, and their deed of blood was committed in West Jerusalem, where the Israeli police is in charge. In none of these places does the Palestinian Authority exercise any measure of real control, and its police has no ability to operate there. The real immediate solution is to remove the IDF from the Palestinian territories and hand over full control to the Palestinian Authority - as was laid out in the Road Map. For more details: Gush Shalom Spokesperson Adam Keller: 03-5565804 / 056-709603

Palestinian Centre for Human Rights, 14 - 20 August 2003, Weekly Report No. 31/2003: On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territories
Summary: "Israeli Forces Continue Violations of Human Rights in the OPT: · A Palestinian activist was killed in a new extra-judicial assassination perpetrated by Israeli forces in Hebron · In an apparent willful killing, Israeli forces killed a Palestinian child in Tulkarm · Indiscriminate Israeli shelling of Palestinian residential areas continued · Israeli forces conducted a series of incursions into Palestinian areas in the West Bank and Gaza Strip · A house in Rafah was destroyed by Israeli forces · A number of houses were raided in the West Bank and a number of Palestinians were arrested by Israeli forces · 3 houses in the West Bank were destroyed as Israel continued its campaign of retaliation against the families of wanted Palestinians and those who allegedly carried out armed attacks against Israeli targets · Israeli forces established 3 new observation towers in Khan Yunis · Israeli authorities once again instated a total siege on the OPTs

www.Freace.de, 20.08.2003, "Mußte Dana sterben?"
Darin: "IslamOnline berichtete am Dienstag über ein Exklusivinterview mit dem Bruder des von US-Soldaten erschossenen Kameramanns Mazen Dana. Seinem Bruder Nazmi zufolge wurde Dana von den US-Soldaten gezielt erschossen, um zu verhindern, daß er das Ergebnis seiner Recherchen veröffentlicht. Nach Aussage seines Bruders hatte Dana ihm in einem Telephongespräch ein paar Tage vor seinem Tod von seiner Entdeckung berichtet. 'Mazen sagte mir am Telephon ein paar Tage vor seinem Tod, daß er ein Massengrab entdeckt hatte, daß von US-Soldaten gegraben worden war, um die Körper ihrer Kameraden, die bei Angriffen des irakischen Widerstands getötet worden sind, zu verstecken', so Nazmi Dana." Siehe dazu auch www.Freace.de, Der Tod eines Journalisten, 19.08.2003


Link zu Elisabeth Schneider, Leserbrief zum Artikel "Operation Freiheit, die Demokratisierung der islamischen Welt" von Claus Leggewie am 19.8.03 in der FR

taz, 19.08.03, S.9, "Palästinenser warten weiter auf Übergabe. Rückzug der israelischem Armee aus Kalkilia und Jericho vorerst verschoben. Gegenseitige Schuldzuweisungen" von ANNE PONGER
http://www.taz.de/pt/2003/08/19/a0088.nf/text Zitat: "Der angekündigte Beginn des Rückzugs der israelischen Armee von zwei Städten im Westjordanland ist an Uneinigkeit über die Bedingungen der Übergabe zunächst gescheitert." Anis: Die bei der taz suchen sich für die Nahostberichterstattung Leute, die viel Verständnis für Israel haben, damit Israel nicht so schlecht aussieht, wie es ist. Eine Fassade wird aufrecht erhalten, und man merkt das auch.

New York Daily News 19.08.03, "Baghdad bombing: It's what Arabs want" by Zev Chafets
www.nydailynews.com/news/col/story/110377p-99696c.html Quote: " Perhaps the identity of the bombers will never be entirely clear. But here is the obvious truth: Any or all of the above could have - and gladly would have - done it, to the applause of the great majority of Arabs. (...) The tradition of auto-destruction is so deeply rooted in the Arab world that it has its own proverb, which begins with a scorpion asking a frog to carry it across a river. 'If I do, you'll sting me,' says the frog. 'Don't be silly. Then we'd both drown,' the scorpion replies. Convinced, the frog takes the scorpion on his back. In midstream, it strikes. 'Now we'll both drown,' cries the frog. 'Why did you do that?' 'Because,' says the scorpion, 'it's my nature.' As Bush confronts the scorpions of the Middle East, he needs to do two things: remember their nature and keep them off his back. " Andrew Pollack: The most racist of a long series of racist pieces.


SZ 18.08.03, "Schwerer Nektar. Das deutsche Judentum steht vor einem Epochenwechsel" von Alexander Kissler
Darin: "Noch zu Beginn des Jahres schienen die Fronten verhärtet. Der Staatsvertrag wurde im Vier-Augen-Gespräch zwischen Spiegel und Bundeskanzler Schröder vereinbart, die liberalen Juden waren nicht eingebunden. Rabbiner Uri Regev, der Direktor der Weltunion, kritisierte in zwei Briefen an den Kanzler die 'Diskriminierung' der liberalen Gemeinden durch den Zentralrat. Die Religionsfreiheit sei gefährdet, wenn nur der Zentralrat an der Förderung teilhabe." Anis: Guter Artikel. Der Staatsvertrag:
www.von-der-forst-und-kollegen.de/index.html?/gesetze/judenstaatsvertrag.html

taz 18.08.03, S. 13, "Deutsche Täter - deutsche Opfer. Neben der Lust am eigenen Leid kann auch die Lust an der nationalen Scham zur Obsession werden. Eine Antwort auf Natan Sznaider und Günther Jacob" Kommentar von Martin Altmeyer
http://www.taz.de/pt/2003/08/18/a0136.nf/text Endet mit: "Weil sie den faschistischen Zivilisationsbruch im Grunde zur geschichtsphilosophischen Erfüllung der Nation erklärt haben, predigen Günther Jacob und Natan Sznaider insgeheim einen moralischen Narzissmus des besseren Deutschen, der sich voll Stolz zur nationalen Schande bekennt. Beharrlich müssen sie deshalb die kathartischen Wirkungen der Erinnerungsarbeit ignorieren, die sie doch so obsessiv einfordern." Anis: Guter Kommentar. Martin Altmeyer ist nach taz-Angabe Psychologe mit eigener Praxis in Frankfurt am Main. Im Herbst erscheint seine Textsammlung unter dem Titel "Im Spiegel des Anderen" beim Psychosozial Verlag.

ZNet 18.08.03 "Die Mauer in Palästina. Sicherheit dient als Vorwand zur Rechtfertigung von Enteignung" von Jamal Juma (Üb. Andrea Noll)
www.zmag.org/content/showarticle.cfm?SectionID=22&ItemID=4059 (Englisch) Darin: "Neuesten Berechnungen zufolge, wird die Mauer - die wohl 600 km lang wird -, die Kontrolle Israels über fast die Hälfte der Westbank konsolidieren. Man geht davon aus, das hier wird der größte Landraub, seit Israel 1967 Westbank und Gaza okkupierte. Schon jetzt schlängelt sich die Mauer bis zu 6 km innerhalb des Westbank-Lands. Mancherorts könnte sie sogar bis zu 15 km tief in die Westbank eindringen. Ihr Verlauf ist konsequent so, dass durch sie ein Maximum an (jüdischen) Siedlungen annektiert wird bzw. sehr viel palästinensisches Land kontrolliert werden kann." Der Autor, Jamal Juma, ist 'Coordinator of the Palestinian Environmental NGOs Network' (www.pengon.org), jenes Netzwerk, das die Kampagne gegen die Apartheid-Mauer anführt. Es handelt sich dabei um eine palästinensische Nichtregierungsorganisation, eine Graswurzel-Initiative, die zum Mauerstopp aufruft. Die Kampagne gibt ein Buch (Englisch) heraus: 'The Wall in Palestine' (Erscheinungsdatum: 1. August).

www.indexonline.org, seen 18.08.03 "Index on Censorship: Sara Roy. Living with the Holocaust: A personal journey" by Sara Roy
Description: "'It seems especially poignant that I should be addressing this topic at a time when the conflict between Israelis and Palestinians is descending so tragically into a moral abyss and when, for me at least, the very essence of Judaism, of what it means to be a Jew, seems to be descending with it.' Writer and academic Sara Roy reflects on her journey as a child of Holocaust survivors. " Sara Roy is a senior research scholar at the Center for Middle Eastern Studies, Harvard University, and author of The Gaza Strip: The Political Economy of De-Development (Institute for Palestine Studies, 1995) This article first appeared in the Journal of Palestine Studies (University of California, autumn 2002) and is also published in Index on Censorship issue 3/03 Rewriting America.

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