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Datenbank zum Diskurs Palästina/Israel/Deutschland/Arabische Welt/Islam. Seit 2001 - Database on the discourse Palestine/Israel/Germany/Arab World/Islam. Since 2001
07/2003 (2)
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FAZ 09.07.03, "Kampfpause" von Jörg Bremer
Darin: "In fast jedem Ort in den Territorien(*) gibt es private kleine Fernsehstationen. Früher lebten sie von den Werbespots der Firmen, auch aus Israel. Später blieben in den tausend Tagen des Krieges die Spots aus. Das Geld wurde knapp und der trostlose Alltag in den besetzten Gebieten (*)das einzige Thema. Das wird sich nur ändern, wenn sich auch das Leben zum Besseren wendet. Da ist es mit Briefen und Empfehlungen nicht getan." Leserbrief von CK: jörg bremer müsste doch klar sein, dass er die israelische sprachregelung übernimmt, wenn er von den "Territorien" schreibt! damit stellt er sich auf die Seite der besatzung! Ich bitte Sie, diese bezeichnung nicht mehr zuzulassen, wenn vom besetzten Palästina die Rede ist. Hochachtungsvoll, claudia karas

www.haaretzdaily.com, 09.07.03, "Making stupid comparisons" by Amira Hass
Quote: "There is no doubt that King's motives are different. And yet, the comparison she made achieves the opposite of what she intended. After all, one compares in order to warn, in order to stop the deterioration. But one cannot effect change if one misdiagnoses reality. King concluded from her visit to Gaza that the massive destruction, the killing of civilians, the sieges and the closures are not perpetrated in order to provide Israel and Israelis with security." Anis: Oh, so in this case the massive destruction, the killing of civilians, the sieges and the closures are not so drastic, or what? This was about British MP Oona King's visit to Gaza and her comparison to the Warsaw Ghetto. It is important to state that comparisons can never be as bad as human rights violations.

jW 09.07.03, S.14, "Gezielter Terror gegen Bevölkerung. Beobachter berichten von den Angriffen auf Bagdad" von Javier Barandiaran, Jose Bielsa, Manuel Fernandez Gonzalez, Belarmino Garcia Villar, Maria Rosa Peñarroya , Ana Maria Rodriguez, Imanol Telleria, Teresa Tuñon, Carlos Varea, Üb. Ralf Streck
www.jungewelt.de/2003/07-09/004.php Darin: "Während des Irak-Krieges sind von verschiedenen Gruppen und Organisationen Nachrichten über die irakischen Opfer des US-amerikanischen Angriffs gesammelt worden. Teilweise wurden die Nachrichten der Medien über den Krieg ausgewertet, wobei eine größere Breite der Berichterstattung möglich war. Das britische Iraq body count project (IBC, www.iraqbodycount.net) geht zur Zeit von 6000 bis 7700 Opfern unter der Zivilbevölkerung aus." Anis: Wichtiger Artikel mit empirischen Daten, bestehend aus einem Interview mit Carlos Varea und Auszügen der Ergebnisse des Berichts (http://www.nodo50.org/csca/a2enda2003/con iraq/informe 28-04-03.html)

taz 09.07.03, S.11, "Präventive Verhaftungen im Iran. Im Vorfeld des für heute angekündigten oppositionellen Aktionstages werden zahlreiche Studenten festgenommen. Hungerstreikende fordern deren Freilassung und die Bestrafung radikaler Schlägertrupps. Abgeordnete schließen sich an" von BAHMAN NIRUMAND
http://www.taz.de/pt/2003/07/09/a0137.nf/text Darin: "Das Innenministerium hat für heute und die Tage danach jede Versammlung außerhalb der Universitäten verboten. Ob innerhalb der Universitäten Kundgebungen abgehalten werden dürfen, wurde den jeweiligen Rektoren überlassen. Die meisten haben Versammlungen untersagt. Prediger beim öffentlichen Freitagsgebet bezeichneten Proteste gegen den Gottesstaat als 'Krieg gegen Gott'. Für eine solche Tat sieht das islamische Gesetzbuch die Todesstrafe vor. Die Justiz hat bereits Höchststrafen für festgenommene Demonstranten angekündigt." Anis: Säkularisierung ist nicht leicht. Unabhängig von den Zielen der USA ist ein Gottesstaat dieser Art im 21. Jahrhundert nicht mehr durchführbar. Die Menschen wollen frei sein von der Obrigkeit.

taz 09.07.03, S.14, "Unis starten Exportoffensive. Kairo, Singapur, Bangkok, Pretoria heißen Standorte deutscher Hochschulen, die auf dem Bildungsweltmarkt antreten. Die akademischen Satelliten sollen profitable Studenten akquirieren - und die besten ins deutsche Promotionsstübchen holen" von Karl-Heinz Heinemann
http://www.taz.de/pt/2003/07/09/a0229.nf/text Darin, dass Schröder fliegt: "...nach Kairo, denn dort wird er dann zusammen mit dem ägyptischen Staatspräsidenten Hosni Mubarak die GUC eröffnen, die 'German University of Cairo'." Anis: Interessant

taz 09.07.03, S.10, "Weißes Haus gibt Fälschung zu" von taz
http://www.taz.de/pt/2003/07/09/a0128.nf/text Darin: "Das Weiße Haus hat am Montag erstmalig zugegeben, dass die Rede des US-Präsidenten G. W. Bush 'Zur Lage der Nation', die den Irakkrieg einläutete, mit falschen Fakten gespickt war. Die Behauptung, Saddam Hussein erwerbe Uran in Afrika zum Bau einer Atombombe, sei durch keinerlei Beweise gestützt gewesen, so die New York Times." Anis: Sie haben also gelogen und geben es selbst zu. Der Krieg gegen den Irak basiert auf Lügen.

Link to Press Release: INTERNATIONAL SOLIDARITY MOVEMENT, July 9, 2003, "FOUR INTERNATIONALS ARRESTED AT PEACE CAMP"


Link to Press Release: INTERNATIONAL SOLIDARITY MOVEMENT, July 8, 2003, "Camp against the thievery of land. Another tent goes up to block the wall."

jW 08.07.03, "Flucht vor Protesten. US-Präsident sprach am Unabhängigkeitstag nur vor Militärs. Mobilisierung gegen Washingtoner Politik" von Jürgen Heiser
Darin: "Die Vorfreude wurde bereits getrübt, als Kritiker des neuen Verfassungszentrums darauf hinwiesen, daß dessen Mauern auf den Grabstätten von Sklaven errichtet worden waren. Doch damit nicht genug: Seit Wochen hatte ein breites Bündnis aus Antikriegs- und Umweltschutzbewegung, Gewerkschaften und Todesstrafengegnern dafür mobilisiert, diesen 4. Juli in eine machtvolle Demonstration gegen die Bush-Regierung zu verwandeln. Man sei nicht gegen die in der Bill of Rights festgeschriebenen Bürgerrechte, so ein Sprecher des Bündnisses, sondern dagegen, die Verfassung 'zu einer Disney-Attraktion zu machen und gleichzeitig die von den Gewerkschaften und der Bürgerrechtsbewegung erkämpften Rechte abzuschaffen'." Anis: Es ist schwierig, sich ein Bild von der tatsächlichen Stimmungslage in den USA zu machen.

NZZ 08.07.03, "Ausgangssperre in der Sesamstrasse. Die Schwierigkeit, versöhnliches Fernsehen zu machen" von Peter Schäfer
Darin: "Den palästinensischen Fernsehstationen fehlt es an Geld für eigenproduzierte Kindersendungen und, so scheint es oft, auch an dem nötigen Bewusstsein für die Bedürfnisse ihrer jüngsten Zuschauer. Mit amerikanischer Hilfe arbeiten nun Palästinenser zusammen mit israelischen und jordanischen Kollegen an neuen Folgen einer speziell auf sie zugeschnittenen "Sesamstrasse". Allerdings tobt der Nahostkonflikt auch im Studio." Anis: Guter Artikel

taz 08.07.03, S.4, "Härtetest für den Gottesstaat" von BAHMAN NIRUMAND
http://www.taz.de/pt/2003/07/08/a0112.nf/text Darin am Schluss: "Angesichts dieser Konstellation steht ein Regimewechsel im Iran wohl nicht unmittelbar bevor. Der 9. Juli kann nur ein Testfall sein, eine weitere Etappe im Zermürbungsprozess gegen einen Staat, den die Mehrheit des Volkes ablehnt. Der Jubel aus Washington über die Demonstrationen der letzten Wochen ist dabei wenig hilfreich. Er liefert den konservativen Machthabern die Handhabe, die Protestbewegung als amerikanische Intrige zu denunzieren. Das iranische Volk ist inzwischen reif genug, den Weg zu einer demokratischen Gesellschaft allein zu beschreiten." Anis: Langer Hintergrundartikel zum jetzigen Parteienspektrum im Iran.

taz 08.07.03, S.12, "Die rechtlose Mehrheit. Die Frauen in Afghanistan haben den Kampf um Gleichberechtigung schon fast verloren - den Irakerinnen steht er bevor. Beide brauchen dringend westliche Unterstützung" Kommentar von UTE SCHEUB
http://www.taz.de/pt/2003/07/08/a0129.nf/text Darin: "Der deutsche Botschafter im UN-Sicherheitsrat sollte auf der Einsetzung einer irakischen Übergangsregierung insistieren - mit 'mindestens 30 Prozent Frauen', wie es die kurdische Ministerin für Wiederaufbau forderte. Das würde enorm viel angestaute Frustration abbauen, die Sicherheitslage entschärfen, die Frauen aus ihren Häusern befreien und ihnen den ersehnten Spielraum für politische Aktivitäten eröffnen. Auch die Nichtregierungsorganisationen könnten eine Menge tun, zum Beispiel Trainingsseminare für weibliche Führungskräfte anbieten. Und die deutschen Frauenorganisationen sollten der Bitte der Konferenzteilnehmerinnen folgen: nämlich 'genau zu beobachten, was mit der Verfassung geschieht.'" Anis: Diese Frage ist politisch durchaus brisant und nicht nur für Frauen interessant. Diskriminierung ist Diskriminierung. Ich bin zwar kein Freund von Quoten, aber in diesem Fall würde ich auch eine Minimum-Zahl an Politikerinnen befürworten.

taz 08.07.03, S.12, "BLAIRS KRIEGSWILLIGKEIT IST DER EIGENTLICHE SKANDAL. Theater mit Waffeninspektoren" Kommentar von RALF SOTSCHECK
http://www.taz.de/pt/2003/07/08/a0128.nf/text Darin am Schluss: "Zwar überredete Blair die USA, die Vereinten Nationen mit an Bord zu nehmen, aber als die nicht so spurten, wie die USA es wollten, und deshalb kaltgestellt wurden, folgte Blair gehorsam dieser Linie. Das ganze Spektakel mit den Waffeninspektoren war eine Theatervorstellung, die Bush seinem britischen Kollegen zuliebe inszeniert hatte, die dann aber abgebrochen wurde, als sich die Inspektoren nicht an das vorgegebene Manuskript hielten. Blairs Beschwichtigungen im Vorfeld des Angriffs, dass ein Krieg nicht unausweichlich sei, waren gelogen. Der Skandal liegt in seiner Kriegswilligkeit, nicht in den Mitteln, mit denen er sie verkauft hat." Anis: Guter Kommentar

Link zum Artikel: "Was ist real in der Berichterstattung? Über (rassistische) Traditionen in der Faktennennung" von Sabine Schiffer am 08.07.03

Link to: Elias A. Rashmawi: Call to Action: Building the Platform for a Pan-Arab Consensus (July 8, 03)


REDRESS INFORMATION & ANALYSIS, July 7, 03, "The draw: beyond the Israeli-Palestinian draw" by Uri Avnery
http://www.redress.btinternet.co.uk/uavnery46.htm

SZ 07.07.03, "Karl und sein großer Weißer. "Ex Oriente": Aachen zeigt den west-östlichen Kulturaustausch um 800" von ULRICH RAULFF
Darin: "'Isaak und der weiße Elefant' lautet der Untertitel der großen kulturhistorischen Ausstellung 'Ex Oriente', und hier wird der Weg der beiden Fernfahrer zum Leitfaden, der die Welten von Orient und Okzident verbindet. Es geht also um die Wanderwege der Kulturen um 800: der Kulturen des Westens, gipfelnd in der karolingischen Renaissance, und der des Ostens, repräsentiert durch die Zentren Bagdad und Jerusalem, die Stadt des Hofes und der Macht und die allen drei monotheistischen Religionen heilige Stadt." Anis: Eine hoch interessante Zeit. In der jungen Stadt Bagdad gab es die ersten Papiermühlen: Papier! Man begann, die Griechen zu übersetzen, Bibliotheken schossen aus dem Boden, al-Gahiz aus Basra schrieb seine satirischen Geschichten.... siehe auch Infos auf der Webpage
http://www.ex-oriente.com/

taz 07.07.03, S.12, "Wahlen in Kuwait ohne Frauen" von ap/dpa
http://www.taz.de/pt/2003/07/07/a0117.nf/text Darin: "Das Parlament repräsentiert eine Minderheit, da Frauen, Angehörige von Militär und Polizei, Ausländer, neu eingebürgerte Kuwaiter und Männer unter 21 Jahren kein Wahlrecht haben. Von den insgesamt rund 860.000 Staatsbürgern wählen daher nur etwa 15 Prozent." Anis: Willkommen im Mittelalter

taz 07.07.03, S.14, "'Jugendliche haben klare Vorstellungen'. Ein Gespräch mit Eberhard Seidel, Geschäftsführer von Schule ohne Rassismus, über das Open Space 'Islam und ich'" INTERVIEW: SUSANNE LANG
http://www.taz.de/pt/2003/07/07/a0206.nf/text Darin Seidel: "Wenn es gelingt, auch Themen zur Sprache zu bringen, die bislang öffentlich nicht auf der Tagesordnung stehen, wäre ich zufrieden. Hoch zufrieden wäre ich, wenn wir damit möglicherweise eine Diskussion anregen, die ziemlich festgefahren scheint. Die gelebte Interkulturalität ist weiter fortgeschritten, als es die Debatten an Akademien oder auf entsprechenden Tagungen vermuten lassen." Anis: Das scheint ein ernsthafter Versuch zu sein. Ist etwas schwammig geblieben, aber so etwas brauchen wir wohl im Prinzip.

www.uri-avnery.de, gesehen 07.07.03, "Unentschieden" von Uri Avnery
http://www.uri-avnery.de/magazin/artikel.php?artikel=104&type=2&menuid=4&topmenu=4

Link zu: "The European Social Forum (ESF) on the question of Palestine + Opportunity of a general meeting. July 7, 03


Haaretz, 06.07.03, "Israel sees signs of thaw in EU relations. But `over-optimism would be a mistake,' official says, noting suspicions still remain" By Aluf Benn
Darin: "Furthermore, senior Israeli diplomats have heard from Brussels that it is time to "contain" problematic issues in the relationship, so, for example, the Europeans are ready to neutralize the long-standing land mine of the "sourcing rules" about Israeli products from the territories, which the Europeans threatened with customs tariffs." Offener Brief von Claudia Karas: laut Ha'aretz ist die EU bereit, die regeln des assoziierungsvertrags zur kennzeichnung von waren aus den völkerrechtswidrigen siedlungen im besetzten palästina aufzuheben! Ich protestiere gegen diese aktive unterstützung der siedlungspolitik der besatzungsmacht israels durch die EU und fordere Sie auf, warenimporte aus den illegalen siedlungen in die EU zu verhindern!

Link zu:
Hans Lebrecht: Israels Boykott gegenüber BBC (06.07.03)

Link zu: ISM Patrick Connors denied entry to Israel / trial (July 6, 2003)


jW, 05.07.03, Ausland, "Lukrative Kriegsbeute. US-Wirtschaft wittert Profite in Irak. Lügen zur Rechtfertigung von Angriffen." von Mumia Abu-Jamal
www.jungewelt.de/2003/07-05/008.php Darin: "Unter dem immensen Druck US-amerikanischer Bomben und mit ergebener Einwilligung der UNO ist der irakische Staat zerstört worden. Was der Weltöffentlichkeit als eine letzte Schlacht gegen ‚Massenvernichtungswaffen' verkauft wurde, wandelte sich zu einem ‚Kampf gegen Saddam', um das unterdrückte irakische Volk zu ‚befreien'." Kommentar Anis: Wichtiger Artikel

jW, 05.07.03, Ausland, "Museumsbesuch unter Gewehren. Irak: Schatz der Königinnen öffentlich zugänglich. ‚Aggressive US-Patrouillen'." von Karin Leukefeld, Bagdad
www.jungewelt.de/2003/07-05/009.php Darin: "In einer Presseerklärung der Besatzungsmächte wurde am Donnerstag mitgeteilt, man setze ‚die aggressiven Patrouillen im ganzen Land fort'. Innerhalb von 24 Stunden seien 1 184 Tages- und 940 Nachtpatrouillen durchgeführt worden. Die Aktivitäten der irakischen Polizei, die im Stadtbild allerdings so gut wie nicht präsent ist, bleiben hinter denen der Briten und Amerikaner deutlich zurück: Nur acht Tages- und sechs Nachtpatrouillen wurden im selben Zeitraum registriert. Bei den Patrouillen seien insgesamt 120 Personen festgenommen worden, über deren Verbleib nicht informiert wird."

The Link - Volume 36, Issue 3, July - August 2003, "In the Beginning, There Was Terror" by: Ronald Bleier
http://www.ameu.org/printer.asp?iid=249&aid=358 (CK) Muzna Shihabi writes on July 5: A very revealing essay, based on Sharett's diaries, on how Israel manipulates events, and even creates them, to fan turmoil in the Arab states and promote its expansionist plans. A superb read, shouldn't be missed.

taz, 05.07.03, Leitartikel S.1, "Geheimsache Guantánamo: Rechtsweg ausgeschlossen." von BERND PICKERT
http://www.taz.de/pt/2003/07/05/a0056.nf/text Darin: "In den USA selbst ist die anfänglich sehr harsche Kritik an den Militärtribunalen weitgehend verstummt. Als die Regierung die Einrichtung der Tribunale bekannt gab, bei denen das Militär ohne Berufungsinstanz Ankläger, Richter und Henker bei unklarer Verteidigung ist, waren zunächst selbst einige konservative Publizisten wütend geworden - wie etwa der Kolumnist der New York Times, William Safire, der allerdings vorschlug, die Terroristen lieber gleich in Afghanistan zu Tode zu bomben." der Artikel endet mit: "Irgendwann ist der Punkt erreicht, da der ‚Kampf gegen den Terror' die westliche Gesellschaft mehr verändert als der Terror selbst." Anis: Ist aber dieses Gefühl der Ohnmacht alles, was uns bleibt? Das denke ich nicht. Ich hoffe nicht, dass Bernd Pickert jetzt resigniert, oder sonst lasst den Zumach mal wieder was Ermutigendes schreiben :-)

Ionel Spanachi schreibt am 05.07.03: "Andreas Zumach, UNO-Korrespondent der taz in Genf und New York, hat am 2. Juli 2003 in Karlsruhe einen Vortrag mit dem Titel "Der Irak-Krieg: Ein Muster künftiger Kriege um Ressourcen?" gehalten. In diesem Vortrag stellt A. Zumach fünf überzeugende Gründe vor, die zeigen warum, aller Rhetorik zum Trotz, der Irak-Krieg ein Krieg um Ressourcen war (bzw. immer noch ist). In der Diskussion geht Zumach auf die Situation im Iran, auf die Ereignisse vom 11. September und auf bisher noch unbekannte Aspekte des Konflikts um Nord-Korea ein." (CK)

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